Europa

2015 Madeira

Madeira 2015

Nachdem uns einige Bekannte Madeira empfohlen haben, wollten wir der Empfehlung nachkommen und haben uns einmal zu einer Pauschalreise überwunden.

Reisezeit: Juni 2015
Reisedauer: 2 Wochen
Hotel: Pestana Grand Hotel Funchal
Verpflegung: Halbpension

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Der Flug nach Madeira dauert ca. 4 Stunden und 5 Minuten je nach Abflughafen. Für uns eigentlich kein Problem nachdem wir schon mehr wie 12 Stunden im Flugzeug verbracht haben. Der Unterschied ist allerdings die Platzverhältnisse. Die Sitzanordnung ist ziemlich eng, so dass 4 Stunden auch zur Qual werden können.

Der Anflug auf Madeira war nicht so spektakulär wie immer wieder berichtet wird. Allerdings wurde die Spannung beim Landeanflug vom Kapitän schon entschärft. Er hatte uns mitgeteilt dass es kaum Seitenwind gibt.

Der Flughafen von Madeira ist relativ klein. Die Landebahn ist auf Stelzen in das Meer hinaus gebaut. Auf der einen Seite Bergland, auf der anderen Seite offenes Meer, Somit bilden sich hier Luftströmungen die manchem Piloten bei Start und Landung einiges abverlangen.

Nach der Gepäckausgabe ging es dann in Richtung Ausgang und auf die Suche nach dem jeweiligen Shuttle Bus, der uns zum Hotel bringen sollte.

Die Luft war sehr warm und es war auch richtig angenehm. Der Shuttle setzte uns nach einer halben Stunde am Pestana Grand Hotel ab. Beim Check In bekamen wir erst einmal einen kleinen Begrüßungsschluck.

Zum Pestana Grand Hotel:

Pestana Grand Hotel Funchal
Pestana Grand Hotel Funchal

Das Hotel ist sauber und das Personal sehr Hilfsbereit und freundlich. Auch über das Essen kann man nicht klagen. Allerdings wiederholt sich das Büffet jede Woche. Auch das Frühstück ist immer das gleiche. Das Hotel selbst liegt auf einer kleinen Erhöhung. Baden im Meer ist nicht möglich. Dafür hat das Hotel einen sehr großen Pool. Im Großen und Ganzen waren wir mit dem Hotel zufrieden.

Allerdings muss man auch hier mit Handtuchlegern rechnen, die schon morgens Ihre Handtücher auf Liegen legen und dann erst Frühstücken gehen. Weiteren Kommentar erspar ich mir.

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Den ersten Tag verbrachten wir im Hotel am Pool. Wie langweilig. Am zweiten Tag wurde unser Mietwagen vorbeigebracht. Diesen hatten wir dann bis zwei Tage vor Abflug.

Das Hotel hat für Ihre Gäste einen kostenlosen Bustransfer nach Funchal eingerichtet. Was wir auch gerne angenommen haben. Allerdings hätten wir auch laufen können. Gehzeit ca. 35 Minuten.

Funchal

Funchal hat eine sehr schöne Altstadt wo man schön Schlendern und shoppen kann. Interessant ist auch hier große Markthalle, schon alleine die, ist ein Besuch in Funchal wert.

Funchal
Funchal

Mit der Seilbahn ging es dann Bergauf nach Monte anschließen weiter zum Botanischen Garten, der jedoch Eintritt kostet. Von dort oben hat man einen herrlichen Tal blick auf Funchal und den Hafen.

Wer nicht mit der Seilbahn wieder nach unten fahren möchte, kann sich auch mit den bekannten Schlittenkörben nach unten transportieren lassen.

Porto Moniz

Heute ging es mit dem Mietwagen an der Küste entlang in Richtung Porto Moniz. Dort wollten wir im Meerwasserschwimmbad einige Stunden verbringen. In Ponta del Sol, haben wir dann kurz angehalten und sind ein paar Minuten an der Standpromenade entlang gelaufen. Nach dem wir immer wieder auf Lokale aufmerksam gemacht wurden haben wir uns entschlossen weiter zu fahren. Es ging weiter durch die Tunnellandschaft bis Jardim do Mar wo dann der Aufstieg in die Bergwelt begann.

Porto Moniz
Porto Moniz

Nach ca. 1 ½ Stunden hatten wir dann Porto Moniz erreicht. Der Ort ist nichts Besonderes aber dafür die Küste und das Schwimmbad.

Der Eintritt in das Schwimmbad kostet 5,00 Euro pro Person. Allerdings gibt es nicht viel Liegen dort und man ist gezwungen mit dem Handtuch auf dem Boden zu liegen. ist eigentlich egal. Es ist einfach toll dort zu schwimmen da alles schön mit Felsen umgeben ist. Können wir nur empfehlen einen Tag dort zu verbringen. Ein kleines Restaurant ist auch vorhanden, sollte man Hunger Verspüren.

Ponta de Sao Lourenco

Als nächstes Ziel hatten wir uns dar im östlichen Teil gelegenen Naturpark Ponta de Sao Lourenco vorgenommen. Von Funchal sind es mit dem Auto ca. 1.20 h bis man am Parkplatz des Naturparks ankommt.

Hier empfiehlt sich gutes Schuhwerk und natürlich Aufgrund der Temperaturen und der Hitze viel Wasser mitzunehmen. Eine Möglichkeit Wasser unterwegs zu fassen gibt es nicht. Durch unterschiedlichen Wegen, teils Gestein und Geröll aber auch auf kleineren Wegen geht es dann entlang der Küste mit einer sehr schönen Panoramasicht auf den Atlantik. Wer Lust hat zu baden hat die Möglichkeit an kleineren Buchten kurz zu verweilen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man den östlichen Gipfel der Insel und der Atlantik erstreckt sich in das unendliche.

Dieser Ausflug hat sich für uns gelohnt auch wenn wir nicht die einzigen waren die dort verweilt haben.

Pico Ruivo

Der „Pico Ruivo“ ist neben dem „Pica das Torres“ und „Pico do Areeiro“ mit 1860 Meter die höchste Erhebung Madeiras. In diese Bergwelt in Madeira einzudringen ist schon was besonders. Auch hier empfiehlt sich festes Schuhwerk eine warme Jacke und Wasser mitzunehmen. Schöne Wanderwege, teils mittelschwer, führen zu sehr schönen Panoramaaussichten über die Insel bzw. bis weit in den Atlantik. Einen ganzen Tag sollte man generell für so eine Wanderung einplanen.

Fazit:

Madeira
Madeira

Madeira ist nicht die Urlaubsinsel für Strandurlaub. Zumal Strände nur in begrenzter Form zu finden sind. Madeira bietet sich als Badeurlaub, Erlebnisurlaub und Wanderurlaub an. Schon alleine die unterschiedlichen Tunnelbauten in den Bergen die man zu Fuß erkunden kann ist ein Erlebnis. Übrigens gilt: Taschenlampe nicht vergessen! Das Schöne an Madeira ist das milde Klima, das Herz und Kreislauf gut tut.

Uns hat es auf Madeira gefallen. Wir werden Madeira noch einmal bereisen, allerdings werden wir uns dann eines der dort angebotenen Ferienhäuser mit Pool anmieten und das Hoteldasein meiden.

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