Australien

2011 Sydney nach Alice Springs

Australien 2011

Im Jahr 2011 hatten wir uns zum ersten mal für eine Tour nach Australien entschieden. Es sollte in Sydney losgehen und in Alice Springs enden. Die Tour war geplant wie folgt: 1 Tag Sydney, 1 Tag Blue Mountains, danach Übernahme des Wohnmobiles dann der Küste entlang bis Adelaide. Von da aus 2 Tage nach Kangaroo Island weiter nach Barossa Valley und durch das Outback zum Uluru Richtung Alice Springs. Und das in 3.5 Wochen. Das war allerdings sehr sportlich, wenn man das mal im Nachhinein betrachtet. Ein StopOver in Hongkong und Singapur war mit eingeplant.

Reisetagebuch

12.02.2011 – 13.02.2011 Flug London – Hongkong

Um 3.30 Uhr war die Nacht im Steigenberger Hotel in Frankfurt zu Ende. Gegen 5 Uhr waren wir dann am Airport in Frankfurt im Terminal 2. Check In nach London war um 5.30 Uhr.

von Frankfurt nach Hongkong
von Frankfurt nach Hongkong

Pünktlich um 07.40 Uhr rollte der Airbus A320 der BA auf die Startbahn in Richtung London. 2 Stunden später erreichten wir London Heathrow. Hier mussten wir uns erst einmal orientieren wo es zum Weiterflug nach Hongkong ging. Um 12.30 Uhr Ortszeit hob die 747-400 (QF030) zu einem 11 – stündigen Flug in Richtung Hongkong ab.

13.02.2011 – 14.02.2011 StopOver Hongkong

Um ca. 08.20 Uhr Ortszeit sind wir sicher in Hongkong gelandet. Das Wetter war nicht gerade einladend. Der leichte Regen und Temperaturen von 14° C brachte uns mit leichter Übermüdung nicht gerade in Urlaubsstimmung.

Der private Transfer ins Hotel war sehr angenehm und ging relativ schnell. Wir hatten das Novotel in der Nathan Road gebucht. Das Hotel kann man empfehlen wenn man nicht gerade mehrere Tage dort verbringt. Es liegt sehr zentral und alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind von dort locker per Fuß zu erreichen.

Bei strömenden Regen hatten wir uns entschlossen zu mindestens 1 Stunde noch ein bisschen umzusehen. Danach kehrten wir ins Hotel zurück und haben erst einmal 3 Stunden geschlafen um den das Jetlag zu überwinden. Den Abend haben wir dann im Hotel verbracht.

14.02.2011

Der Tag begann so wie er gestern aufgehört hat. Regen und 15° C. Zu unserem erstaunen lies der Regen nach dem Frühstück nach. Wir gingen nach dem Frühstück zu vereinbarten Ort wo wir dann unsere Stadtrundfahrt antreten konnten. Der Weg führte uns direkt an der Nathan Road (Die Haupt und Geschäftsstrasse) bis zum Harbor. ca. 20 Minuten Gehzeit. Die Stadt pulsierte bereits in einer Form das es einem richtig schwindelig wurde.

Hongkong
Hongkong

Bei der geführten Stadttour waren wir erstaunlicherweise nur zu viert plus Fahrer und City-Guide. Was uns auch erstaunte war, das die Tour auf Deutsch war. Umso besser, dann konnte es losgehen.

Die Fahrt ging durch den Finanzdestrikt zum Viktoria Peek, die größte Erhebung in Hongkong. Von dort konnte man die Skyline am besten sehen. Ich würde sagen: Für jeden Tourie ein muss. Die kleinen und mittleren Villen die den Berg schmückten, hatten nach Aussage unseres Guide einen Wert in der Größenordnung von 1,5 Mio -2,0 Mio. Hongkong Dollar. Nicht schlecht wenn man bedenkt dass die Währung zum Euro keine großen Vorteile hat.

Nach dem Viktoria Peek ging es zur Besichtigung eines Hindu-Tempels danach zu einer Tschunkenfahrt. Die Ältere Lady tuckerte mit Ihrer anscheinend armseligen Tschunke durch das Hafengebiet. Allerdings mit voll elektronischer Ausstattung, sprich Handy und Navi durften an Board nicht fehlen. Daher waren die $25 pro Person schon etwas überzogen.

Zum Schluss besuchten wir noch eine Schmuckmanufaktur. Hier stand allerdings mehr das Verkaufen im Vordergrund als die Herstellung des Schmuckes. Ständig wurden wir verfolgt von einem Leibeigenen Verkäufer mit Taschenrechner der sofort bei Interesse das Schmuckstück aus der Vitrine holte und den Preis mit dem Taschenrechner in allen Währungen darstellte. Wir hatten es dann vorgezogen den Verkaufsraum so schnell wie möglich zu verlassen.

Die City-Tour endete dann gegen 14.00 Uhr. Wir haben uns dann noch einmal in der Stadt aufgehalten. Allerdings war das gehen in der City bei dieser Menschenmenge nicht gerade unser anliegen. Daher haben wir es vorgezogen den Nachmittag im Hotel zu verbringen.

15.02.2011 – 15.02.2011 Flug Hongkong – Sydney

Heute war Flugtag angesagt. Um 8.30 Uhr Ortszeit ging der Airbus 330 in Richtung Sydney in die Luft. Auch der Flug war ziemlich ruhig. Die 7.00 Stunden waren angenehm auch wenn die Sitzreihen etwas eng gestaltet waren. Gegen 22.00 Uhr Ortszeit sind wir dann in Sydney gelandet.

16.02.2011 – 17.02.2011 Sydney – Blue Mountains

Gegen 8.30 Uhr wurden wir im Hotel zu unserer Stadtrundfahrt abgeholt, dies auch noch von einem Holländer. Das schöne war, wir waren nur 3 Personen plus Reiseführer. Die Tour ging dann vom Harbor bis zum Bondi Beach. Am Bondi Beach hätten wir am liebsten einen Badetag eingelegt. Der Strand, die Wellen, einfach genial. Auch das Wetter lud zum Baden ein – Schade!

Sydney
Sydney

Gegen 14.00 Uhr war der erste Teil der Stadtrundfahrt beendet. Jetzt ging es per Schiff, incl. Mittagessen zum zweiten Teil der Stadtrundfahrt. Die Oper von der Seeseite aus zu betrachten ist natürlich schon etwas besonderes, aber auch die Skyline in voller Größe vor sich zu haben ist schon überwältigend. Wir können nur jedem empfehlen eine solche Hafenrundfahrt mit zu machen. Nach der Hafenrundfahrt gingen wir noch zu „The Rocks“ und haben dort noch ziemlich lange gesessen.
Wir freuten uns auch schon auf den nächsten Tag, da ging es dann in die Blue Mountains.

17.02.2011

Das Wetter war heute nicht gerade einladend. Dunkle Wolken beherrschte Sydney, aber immerhin 30° C. Egal, Pünktlich um 8.00 Uhr wurden wir abgeholt. Auch hier waren wir wieder nur zu dritt plus Reiseführer.

Unser Guide war auch ein Deutscher aus München, lebt allerdings schon seit 1967 in Sydney. Die Dame, die noch als dritte Person bei uns im Fahrzeug saß war aus Nordrhein-Westfalen und hatte wie wir viel Spaß mit unserem Guide. Zuerst ging es östlich aus Sydney heraus, danach am Olympiazentrum vorbei, wo wir einen kleinen Umweg gefahren sind. Danach ging es weiter bis zum ersten Rastplatz in den Blue Mountains. Als wir ausgestiegen sind, dachten wir, wir sind im tiefen Dschungel. Überall krächzte und schrien Vögel und Papageien. Während unser Guide das Frühstück vorbereitete kamen 2 Kängurus uns entgegen. Wir genossen das Frühstück in freier Natur mit den Tieren und fuhren danach weiter zum Blue Mountains Grand Canyon.

Koala
Koala

Für $25 Dollar haben wir dann die Seilbahn (Skycable) sowie die Eisenbahn benutzen können. Das tolle an der Seilbahn war, dass während der Fahrt der Boden durchsichtig wurde und man schaut, wie am Skywalk in die USA, in die Tiefe. Als wir dann mit der zweiten Seilbahn in die tiefe fuhren und ausstiegen, kamen wir uns vor wie Papua Neuguinea, mitten im tropischen Dschungel. Nach 30 Minuten Rundwanderweg durch Meterhohe Farne ging es dann mit der Eisenbahn Senkrecht wieder nach oben.

Jetzt ging es zum Mittagessen in einem nahegelegen Hotel, wo wir noch einmal einen schönen Blick von der Glasfront auf die Blue Mountains hatten. Nach dem Essen haben wir die Blue Mountain wieder verlassen und sind in Richtung Sydney wieder aufgebrochen. Ca. 30 km vor der Stadt haben wir dann noch einen kleinen Zoo besucht. Hier hatten wir die Möglichkeiten Kängurus, EMUS und Koala auch einmal zu streicheln.

Den restlichen Nachmittag haben wir dann in der City verbracht

18.02.2011 – 20.02.2011 Sydney – Mallacota

Heute war der große Tag der Übernahme des Wohnmobiles bei Apollo. Wir fuhren von unserem Hotel aus mit dem Taxi in Richtung Airport. Gegen 10.00 Uhr sind wir dann auf dem Gelände eingetroffen.

Das Office von Apollo war nicht gerade ein Willkommen für „customers“. Eine alte Tankstelle diente hier als Abfertigung. Immerhin standen die Fahrzeuge da und warteten auf Ihre Abholer.
Nach den Formalitäten wurden wir zu unserem Fahrzeug gebracht. Unser RV war doch stolze 7 Meter lang und 3,50 Meter hoch und zu unserem staunen hatten wir auch noch einen Automatik, toll.

Nach der Einweisung des Fahrzeuges haben wir erst einmal die Koffer ausgepackt. So nun konnte es losgehen. Jetzt kam die große Herausforderung. Rechts sitzen und Links fahren. Die ersten Meter gingen gut, aber dann gab es doch gleich einen kleinen Crash. Vor lauter Aufregung habe ich einen LKW übersehen und bin mit dem Linken Außenspiegel hängen geblieben. Gott sei Dank hielt sich der Schaden in Grenzen. Es war nur das Blinkerglas defekt

Jetzt war natürlich etwas Hektik angesagt und wir waren froh als wir unseren ersten Campingplatz im Royal N.P. ansteuern konnten. Allerdings brachte uns der Royal N.P. dann die nächste Überraschung. $25 für den Campingplatz und $13 Dollar für den Park. Der Campingplatz war allerdings nicht gerade ein Top Platz, allerdings waren wir froh dass wir unser Fahrzeug erst einmal abstellen konnten und die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen konnten.

19.02.2011

Nach der Aufregung vom Vortag ging heute eigentlich alles viel entspannter. Unser Ziel was wir uns heute gesetzt haben war, weiter auf dem Prince Highway nach Batemans Bay. Allerdings mussten wir heute auch an Lebensmittel denken. Daher war ein Zwischenstopp in einem Einkaufscenter angesagt. In Wollongong hatten wir uns entschlossen einen Supermarkt zu suchen. Plötzlich waren wir in der Innenstadt und es wurde wieder hohe Konzentration gefordert unser Schiff durch den engen Verkehr zu steuern.

Strand von Wollongong
Strand von Wollongong

Nachdem wir uns zum „Woolworth“ durchgefragt haben, konnten wir unser RV am Straßenrand abstellen. Gott, sei Dank! Jetzt war erst einmal gemütlich shoppen angesagt. Gegen 16.00 Uhr haben wir dann Batemans Bay erreicht. Unser gewählter Campingplatz war Super. Direkt am Strand. Allerdings hatten wir nicht viel vom Strand. Es zog ein ziemliches Gewitter auf, was uns veranlasste den Camper Sturmsicher zu machen. Den Abend verbrachten wir teilweise vor oder im Camper.

20.02.2011

Nachdem sich das Wetter heute wieder beruhigt hatte ging es zur nächsten Etappe, bis Mallacota.

Die Fahrt heute führte durch eine Region die mit dem Allgäu zu vergleichen ist. Die Wiesen sind saftig und das Vieh steht das ganze Jahr auf der Weide.

Einen Zwischenstopp haben wir dann in Pensula eingelegt. Dort haben wir erst einmal den langen großen Strand für ein paar Stunden genossen. Hier herrschte keine Mallorca, Italien-Strand Stimmung. Die Menschen verteilten sich so dass es schon ein paar Minuten benötigte bis man zum nächsten Strand liegenden kam.

Allerdings haben wir uns innerhalb von 15 Minuten gleich wieder einen Sonnenbrand geholt. Obwohl wir uns eingecremt hatten mit einem Schutzfaktor von 35. Daher an alle die nach Australien Reisen und die Sonne anbeten wollen. Sonnenschutzfaktor 50 oder höher und nicht länger wie 10 Minuten pro Tag direkt in die Sonnen liegen. Wer es nicht glaubt spürt es dann spätestens nach 30 Minuten.

Als es auf dem Prince Highway dann links in Richtung Mallacota ab ging trübte sich das Wetter wieder ein. In Mallacotta angekommen erwartete uns eine Gegend die nicht gerade Vertrauensvoll aussah. Wir haben uns entschlossen doch lieber etwas weiter zu fahren und sind dann in Orbost auf einem netten kleinen Campingplatz gelandet. Der Vorteil war, wir konnten am nächsten Tag unseren Tag etwas entspannter angehen, da wir die Hälfte unserer Tour schon zurückgelegt hatten.

21.02.2011 – 22.02.2011 Orbost – Wilson Promontory

Unsere Strecke die wir heute zurücklegen mussten waren nur 150 km. Da wir am gestrigen Tage etwas mehr gefahren waren hatten wir daher heute mehr Zeit uns das eine oder andere doch etwas länger aufzuhalten. Allerdings war heute das Wetter nicht gerade einladend. 15 C und sehr stark bewölkt.

Also fuhren wir in Richtung Lake Entrance. Die Stadt hatte etwas was so Richtig zum verweilen einlud. Allerdings war es ziemlich windig und es begann auch zu regnen. Also suchten wir zuerst einmal Zuflucht in einem Internet-Cafe wo wir uns mal wieder in Deutschland melden wollten. Wir hatten jedoch ständig Problem mit dem versenden von Emails. Wir haben darauf die Besitzerin angesprochen und Ihr das Problem erklärt. Nachdem Sie ruhig und gelassen zugehört hatte, sagte Sie auf Deutsch. „Ihr seid Deutsche oder?“ Wir haben uns ganz verwundert angeschaut und dies natürlich bestätigt. So sind wir anschließend noch in einen netten Small Talk eingestiegen bei einer Tasse Cafe und konnten dem Regen doch etwas gelassen entkommen. Nach zwei Stunden haben wir uns dann verabschiedet und aufgrund des Wetters entschlossen doch noch bis zum Wilson Promotory durchzufahren.

Das Wetter besserte sich je weiter wir auf die Insel kamen. Auch die Temperaturen stiegen wieder an.

Bevor wir dann auf die Insel fuhren hatten wir noch ein paar kleinere Zwischenstopps in gemütlichen Städtchen. Als wir am Visitor Center am Wilson Prom ankamen konnten wir unseren Stellplatz noch aussuchen und haben dafür gleich für 3 Nächte gebucht. Schliesslich wollten wir den Wilson Prom, soweit möglich zu Fuß erkunden. Daher hatten wir uns für den nächsten Tag schon mal auf einer Karte eine Übersicht verschafft und die Routen festgelegt.

22.02.2011

Der Tag begann erst einmal ziemlich ruhig, um 8.00 Uhr aufstehen, gemütlich Frühstücken und dann unsere erste Wanderung beginnen. Allerdings wurde das Frühstück im freien ein bisschen zum Streß. Warum? Ganz einfach, die Kakadus waren ziemlich lästig und man musste aufpassen dass die Wurst einem nicht vom Brot gezogen wurde.

Jetzt ging es aber los und wir wanderten an der Felsküste entlang einen Rundweg der ca. 20 km lang war. Wir kamen an Traumhaften Stränden vorbei die Menschenleer waren und zum Baden einluden. Allerdings haben wir uns nicht getraut ins Wasser zu gehen, nicht weil das Wasser zu kalt gewesen wäre, nein Strömung und die Angst vor Haien hatten uns daran gehindert. Aber schon alleine einfach nur im Sand sitzen und dem rauschen der Wellen zuzuhören war ein Genus. Gegen 17.00 Uhr sind wir dann wieder bei unserem Wohnmobil eingetroffen. Und es hat wieder zu regen begonnen.

23.02.2011 – 24.02.2011 Wilson Promontory – Melbourne

Es hat die ganze Nacht geregnet. Der Himmel machte uns nicht gerade Lust auf eine neue Wanderung. Daher gab es für uns folgende Überlegung. Den Tag im Wohnmobil verbringen oder den Wilson zu verlassen. Wir haben uns für eine Weiterfahrt entschieden mit Hoffnung auf besseres Wetter. Also ging es in Richtung Melbourne.

Melbourne
Melbourne

Je näher wir nach Melbourne kamen wurde das Wetter immer schöner. Wir hatten uns in Melbourne den Ahsley Gardens Holiday Park am Campingplatz ausgesucht. Unser NAVI brachte uns schnell zu unserem gewählten Campingplatz. Der Ahsley Gardens liegt ungefähr 30 Minuten von der City entfernt. Die Stellplätze sowie die Sitzflächen sind geteert. Ansonsten findet man viel Grün um den Stellplatz. Nachdem wir unseren Camper soweit angedockt hatten, haben wir uns mit Kamera bewaffnet und sind mit dem Bus, Tagesticket $8 Dollar, in die City gefahren. Der blaue Himmel und die 24° C machten so richtig Lust die Stadt ausgiebig zu besichtigen. Erster Anlaufpunkt war der Eureka Tower. Hier haben wir uns erst einmal einen kleinen Überblick verschafft. Danach sind wir mit der alten Circle Tram das Stadtzentrum abgefahren. Die Circle Tram ist kostenlos und man kann beliebig aus und einsteigen.

Am Harbour sind wir dann erneut ausgestiegen und hatten dann einen Super Blick auf die Skyline. Danach ging es mit der Circle Tram wieder zurück in den Stadtkern, wo wir die shoppingmeile noch einmal abgelaufen sind. Gegen 18.30 Uhr haben wir wieder unseren Straßenkreuzer angesteuert.

24.02.2011

Gegen 8.00 Uhr haben wir unsere Zelte in Melbourne abgeschlagen und haben den Aufbruch in Richtung Ocean Road gewagt. Die Ocean Road ist die bekannteste Küstenstraße im Süden von Australien. Allerdings findet man dort auch Traumstrände. Als wir das Hinweisschild „The Great Ocean Road“ passiert haben wurde es uns richtig anders. Jahre lang hatte man über diesen Punkt gelesen, Bilder betrachtet und davon geträumt diesen Punkt einmal live zu erleben. Nun waren wir körperlich dort und es trennte und nur noch einige Kilometer bis zu den „twelve aposteln“.

Ocean Road
Ocean Road

Die Straße ist sehr Kurvenreich und etwas eng. Allerdings ist sie auch mit einem größeren Camper zu fahren. Plötzlich tauchte ein Hindernis in einer Rechtskurve auf. Ein Koala überquerte ganz gemächlich die Straße. Er schien aller Zeit dieser Welt zu haben und schaltete eher noch einen Gang zurück als hoch. Trotzdem war es ein schöner Anblick.

Koalas sind eh schwer auszumachen. Mann muss schon Glück haben wenn man diese Tiere zu Gesicht bekommt. Nach ca. 10 Minuten ging es dann weiter. Wir genossen den ganzen Tag die einzelnen Strände und haben in den Tag hinein gelebt. Gegen Abend haben wir uns in Apollo Bay einen Übernachtungsmöglichkeit gesucht.

 

 

25.02.2011 – 26.02.2011 Ocean Road – Grampian N.P.

Heute ging es weiter auf der Ocean Road zu den „twelve apostel“. Die erreichten wir 2 Stunden später. Am Visitor Point hatte man die Möglichkeit mit dem Hubschrauber einen Rundflug zu buchen. Dies haben wir allerdings nicht realisiert. $180 Dollar für 15 Minuten ist nicht gerade ein Schnäppchen. Wir haben es vorgezogen das ganze per Fuß zu betrachten. Dabei haben wir auf dem Weg zu den „twelve aposteln“ eine Schlange beobachten können, natürlich mit genügend Abstand, und ein Ameisenigel hat sich genüsslich im Grass gewälzt.

Am Aussichtspunkt angelangt waren wir überwältigt von dem Panorama. Es lies einen gar nicht mehr los. Die Felsen, dazu die Brandung des Pazifik, einfach genial.

Wir haben 2 Stunden verweilt und sind dann wieder zurück zum Camper. Von hieraus haben wir dann die Küstenstraße verlassen und waren dann unterwegs zum Grampian N.P. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, war das der direkte Zufahrtsweg in den Grampian N.P. wegen den Unwettern der vergangen Wochen gesperrt war.

Aufgrund dieser Situation mussten wir einen Umweg von 180 km in Kauf nehmen. Halls Gap erreichten wir gegen 16.00 Uhr. Es war ziemlich heiß an diesem Nahmittag. Die Temperatur war um diese Zeit immer noch stolze 29° C. Halls Gap selbst ist ein kleiner Ort mitten im Grampian N.P. Man findet hier 2-3 shops eine Tankstelle, Visitorcenter und ein Hotel, sowie 2 Campingplätze.

Wir haben uns für den Campingplatz direkt in Halls Gap entschieden. Nach dem wir den Platz belegt hatten gingen wir nur kurz noch zum Einkaufen. Gegen 19.00 Uhr haben wir dann unseren Lunch eingenommen. Während wir beim Essen saßen kamen plötzlich wilde Kängurus aus dem Busch und grasten um unser Wohnmobil. Auch die Kakadus waren wieder da, die spekulierten wieder was vom Tisch zu ziehen. Es war ein Genuss die Tiere zu beobachten. Gegen 22.00 Uhr war dann der Tag für uns gelaufen.

26.02.2011

Der heutige Morgen war ziemlich warm und die Kängurus waren bereits beim Breakfast als wir uns zu den Duschräumen aufrafften.

Nach dem Frühstück haben wir uns entschlossen, einen oder zwei Rundwanderwege in Angriff zu nehmen. Daher haben wir zuerst das Visitor Center aufgesucht und uns eine Karte geben lassen. Hier wurde allerdings gleich darauf hingewiesen dass viele Wanderwege geschlossen waren.

Wir haben uns dann für zwei Rundwanderwege entschieden. Der erste, davon auch der kleinere war als Wildlife ausgelegt. Dieser ging 2,5 km und versprach einige Tiere vor die Kamera zu bekommen. Dieser Wunsch wurde allerdings nicht erfällt. Außer das Geschrei der Kakadus war nicht viel zu hören oder zu sehen. Allerdings führte uns dieser Weg in eine Wildnis wobei man das Gefühl hatte man bewegt sich ein einem Regenwald. Meter hohe Farne die sich wie Fächer auftürmten, Lianen von den Bäumen, brachte schon eine unheimliche Stimmung.

Grampian N.P.
Grampian N.P.

Nach ca. 30 min. kam die Abzweigung zu unseren 2 Trail die wir auch gleich einschlugen. Allerdings ging es hier ziemlich bergauf und das bei dieser Schwüle. Als wir die erste Anhöhe erreichten hatten waren wir schon ziemlich am Ende. Als wir jemand gefragt hatten wie lange man noch unterwegs bis zum Gipfel sei, bekamen wir die Antwort ca. 1 Stunde. Nun da haben wir auf ein weitergehen verzichtet, denn wir hatten nur eine Dose Cola dabei. Also sind wir wieder umgekehrt und haben nach 11/2 Stunden total fertig unser Wohnmobil erreicht. Danach gingen wir duschen und haben nur noch relaxt

27.02.2011 – 28.02.2011 Grampian N.P. – Adelaide

Mal wieder Regen… Der Wettergott hatte nicht gerade Mitleid mit uns. Was nun? Es sah nicht gerade aus als ob es die nächsten 2 Stunden aufhören sollte mit dem Regen. Also Zelte abbrechen und weiter nach Adelaide.

Wir fuhren in Richtung Horsham. Horsham war die letzte Stadt im Februar die von den Ãœberflutungen heimgesucht wurde. Allerdings war in dieser Region aus Überschwemmten Feldern nicht mehr viel zu sehen. Es lies auch nach mit regnen und die Sonne zeigte sich wieder. Je weiter wir in Richtung Adelaide kamen kletterten die Temperaturen nach oben. Kurz vor Adelaide haben wir unseren Camper noch einmal mit Lebensmittel bestückt.

Schon beim Aussteigen kam uns ein ziemlich heißer Wind entgegen und wir waren froh in gekühlte Räume zu kommen.

Danach ging es weiter zum Murray River. Dort haben wir noch eine kleine Pause eingelegt. Gegen 16.00 Uhr sind wir dann die letzten 80 km nach Adelaide gefahren. Dort haben wir etwas südlich einen Super Campingplatz direkt am Meer gefunden. Wir waren uns einig: 2 Tage nur Strand.

28.02.2011

Faulenzen und Baden

01.03.2011 – 03.03.2011 Adelaide – Kangooro Island

Nun galt es Abschied zu nehmen. Wir hatten uns heute das Ziel die ca. 150 km bis Cap Jervis zu fahren. Morgen sollte es dann mit der Fähre nach Kangoroo Island gehen.

Kangaroo Island
Kangaroo Island

Die Fahrt war nichts Besonderes. Es ging durch vereinzelte Weinanbaugebiete in Richtung Cap Jervis. Gegen 13.00 Uhr haben dann den Fährhafen in Cap Jervis erreicht. Jetzt galt es noch eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Es war zwar eine große Freifläche in der Nähe aber ob man hier nächtigen konnte wussten wir nicht. Also gingen wir zur Abfertigung / Fahrkartenschalter und fragten nach. Man hat uns erklärt das dies zwar nicht gestattet sein aber keiner irgendwas seither gesagt hat wenn der eine oder andere Camper mal eine Nacht bleibt. Das hat uns schon mal beruhigt. Zurück im Camper haben wir dann unsere Unterlagen, Fahrschein, schon mal vorsichtshalber im Seitenfach bereitgelegt als unser Blick auf den Fahrschein und das Datum viel. Die Fähre war auf heute 9.00 Uhr gebucht und jetzt war es bereits 14.00 Uhr. Schreck las nach, was nun.

Wir gingen gleich wieder in das Office und erklärten der Dame unser kleines Problem. Sie sah uns ganz erstaunt an und sagte dann dass dies evtl. kein Problem sein könnte. Aber Sie muss die nächsten 3 Fähren, 16.00 Uhr, 18.00 Uhr und 19.00 Uhr, abchecken ob noch ein Platz frei wäre. Gesagt getan. 16.00 Uhr Fähre ausgebucht. 18.00 Uhr Fähre lange Verhandlung, auf Rückruf gestellt. Wir wurden langsam immer nervöser, dann Rückruf und Grünes Licht. Gott sei dank, jetzt waren wir wieder entspannt.

Das beladen der Fähre ging relativ flott. Allerdings musste ich mit dem Camper Rückwärts in den Schiffsrumpf. War noch einmal eine Herausforderung.

Die Überfahrt war nicht gerade ruhig. Starker Seegang ließen uns nicht gerade für eine relaxte Seefahrt Zeit. Gegen 18.45 Uhr hatten wir es aber geschafft.

Wir sind dann bis Kingscote durchgefahren und haben dort einen Campingplatz aufgesucht. Somit hatten wir fast wieder unseren Zeitplan hereingeholt.

02.03.2011

Heute war es etwas kühl, leicht bewölkt aber angenehm für einen Tagesausflug. Wir fuhren heute Morgen zuerst einmal nach Kingscote Town. Die kleine Stadt war noch im Tiefschlaf, so hatte man den Eindruck. Das größere Kaufhaus hatte schon geöffnet und wir sind kurz bzgl. eines Nationalpass hineingegangen. War übrigens auch gleich das Visitor Center. Zu unserer Ãœberraschung mussten wir keinen Pass kaufen. Unsere Lektüre sagte allerdings etwas anderes aus. Auch gut. Wir sollten die einzelnen Attraktionen die wir sehen wollten persönlich vor Ort bezahlen. Auch gut.

Kangaroo Island
Kangaroo Island

Danach haben wir uns noch ein bisschen in der City umgesehen und sind dann in Richtung Flinders-Chase-Nationalpark gefahren. Die Fahrt auf der Insel war ziemlich eintönig. Es ging vorbei an Weideland und Steppe. Die Einfahrt zum Nationalpark war auch nicht gerade Spektakulär. Am Visitor Center haben wir uns erst einmal ein paar Informationen geholt, wie was und wann man etwas anschauen konnte. Natürlich haben wir hier auch das jeweilige Permit gleich gekauft.

Nach einer Stunde Aufenthalt ging es in Richtung Seal Bay. Die Straße ist relativ eng und nicht gerade übersichtlich. Oft sieht man ein Känguru umher hüpfen oder auch mal eine größere Eidechse die Straße überqueren.

Seal Bay selbst liegt an einer Steilküste etwas östlich von Kängoroo Island. Schon der Klang der Brandung sagt einem dass hier der Pazifik herrscht. Durch einen kleinen Wanderweg gelangt man dann an den Felsen vorbei etwas tiefer an die Küste. Hier wimmelt es nur noch von Seelöwen, die sich faul auf den Felsen dem nichts tun freuen. So richt es auch. Man kann die Tiere aber ziemlich genau beobachten. Auch ein ständiges ins Wasser und aus dem Wasser lässt wie an einen Flughafen erinnern wo Start und Landung in kurzen Abständen erfolgen.

Nach einiger Zeit Beobachtung und Gestank sind wir dann zu unserem nächsten Ziel aufgebrochen zum „Remarkable Rocks“.

Der „Remarkable Rocks“ liegt ungefähr auf der gleichen Höhe wie Seal Bay aber ca. 30 km südlicher. Die Fahrt dorthin ging relativ flott. Dort am Visitor Parkplatz angelangt, war ein ziemliche treiben. Zwei Busse waren kurz zuvor dort eingetroffen. Hier ging es zu wie auf einem Jahrmarkt. Also ging es erst mal an der Massenansammlung vorbei in Richtung Sehenswürdigkeit. Die Felsformation ist einfach ein Super Natur Ereignis. Das zu schildern ist fast nicht möglich.

Nach ca. 2 Stunden haben wir dann „Remarkable Rocks“ dann verlassen und uns auf die Suche nach einem geeigneten Campingplatz gemacht. Nach ca. 60 km hatten wir dann außerhalb des Parks einen ansprechenden Campingplatz gefunden. Beim Check in im Office, wurden wir von einem kleinem Känguru empfangen. Es hat sich streicheln lassen und war sehr anhänglich. Hätten wir am liebsten mitgenommen. Am Abend haben wir dann noch einmal den Tag Revue passieren lassen.

04.03.2011 – 05.03.2011 Kangooro Island – Barossa Valley

Der Tag heute war etwas Kühl. Wir fuhren zum Fährhafen. Um 10.00 Uhr konnten wir unseren Camper auf der Fähre verladen. Die Überfahrt nach Cap Jervis war dieses mal etwas ruhiger als auf der Hinfahrt.

In Cap Jervis angekommen ging es erst einmal wieder in Richtung Adelaide danach weiter nach Barossa Valley. Dort waren die Temperaturen wieder bei 28° C angelangt. Wir hatten von Deutschland aus unseren Campingplatz bereits gebucht und konnten somit etwas entspannter die suche nach einem geeigneten Campingplatz angehen. Am Spätnachmittag erreichten wir dann Nuriootpa in Barossa Valley „Barossa Valley Torist Park“.

05.03.2011

Heute wollten wir uns einmal näher in Barossa Valley umschauen. Auch der Besuch einer Weinprobe sollte mit dabei sein. Das Wetter war heute genial. Blauer Himmel und Sonne Pur.

Barossa Valley
Barossa Valley

Es ging zuerst einmal zum Visitor Center nach Tanunda. Dort haben wir uns erst einmal mit Informationen eingedeckt wo es was zu sehen gibt. Durch Barossa Valley gibt es einen schönen 40km langen Rundweg den wir dann in Angriff nahmen. Die Straße führte durch schöne Weinberge und schöne kleine Orte. Die Sauberkeit und Deutsche Namen zeigt schon das Barossa Valley von Deutschen gegründet wurde und noch einiges hängengeblieben ist.

Bei Seppertfield, eines der drei größten Weingüter haben wir uns dann zu einer Weinprobe entschlossen.

Der Weinkeller war richtig gemütlich und lud nicht nur zum probieren ein. Für die Weinprobe zahlt man $5 Dollar pro Person, die aber beim Kauf von Wein wieder angerechnet werden. Also ließen wir uns einige Sorten einmal hinstellen. Allerdings viel unsere Entscheidung wieder auf einen guten „shiraz“.

Also 3 Flaschen einpacken, allerdings kam an der Kasse dann der Schock. $75 Dollar, au weh, dass war schon heftig. „Aber schließlich möchte man sich im Urlaub ja etwas gönnen.“

Gegen 17.00 Uhr fuhren wir dann wieder zu unserem Campingplatz zurück und haben beim Abendessen den Wein genossen.

06.03.2011 – 07.03.2011 Barossa Valley – Yulara

Langsam ging unser Urlaub in die letzte Fase. Heute wollten wir die erste Etappe in Richtung Ayers Rock uns vornehmen. Ziel sollte Coober Pedy sein. Also ging es Richtung Stuart Higway in Richtung San Augustin.

Der Stuart Highway zu fahren bedeutet schon viel Aufmerksamkeit mit zu bringen und öffter einmal eine Pause einzulegen.

Die Trucks, die einem Ständig in gegen kommen blasen einen fast von der Straße. Hinzu kommt ständig den Straßenrand zu beobachten ob nicht gerade ein Tier sich auf die Straße bewegt. Wir sprechen hier nicht von Hasen oder sonstigen Kleintieren, sondern von Kälbern, Kamelen, Emus oder sonstigen größeren Tieren.

Ein Crash mit so einem großen Tier und einer Geschwindigkeit von 100 hm/h kann ziemlich böse enden.

Die Fahrt bis Coober Pedy war sehr eintönig. Der Vorteil war dass es oft im outback geregnet hatte und somit nicht nur die Rote Wüste ihr Gesicht zeigte, sondern alles in einem schönen grün die Landschaft sich uns zeigte. Nach 10 Stunden fahrt und bei Temperaturen um die 35° C erreichten wir am Abend gegen 19.00 Uhr Coober Pedy. Wir haben unseren Camper dann gleich für den nächsten Tag aufgetankt und haben uns dann einen Campingplatz gesucht. Jetzt fing es auch noch zu regnen an.

07.03.2011

Nach dem es die halbe Nacht geregnet hatte, war unser Campingplatz nicht gerade ein Paradies. Man musste, wenn man den Camper verlassen hatte, die Schuhe erst einmal vom Roten Sand befreien bevor man das Wohnmobil wieder betrat. Nun ging es weiter. Coober Pedy haben wir nicht besichtigt. Auch nicht die „OPAL-Minen“. Auch dort wo „Mad Max“ mit Tina Turnner, gedeht wurde, haben wir nicht besucht. Wir wollten lieber so schnell wie möglich zum Julara.

Auch die Fahrt war eintönig und der Himmel zeigte nicht gerade sein bestes Gesicht. Aber es lagen ja noch 800 km vor uns. Je näher wir in Richtung Northern Territory kamen wurde das Wetter besser. Gegen Mittag erreichten wir die Grenze zum North Territory. Als wir eine kurze Rast einlegen wollten und aus dem Auto ausgestiegen sind, schlug uns eine ziemliche Hitze entgegen. Auch die Fliegen waren mehr als nur lästig.

Ayers Rock
Ayers Rock

Weiter ging es zum Ayers Rock. Gegen 17.00 Uhr haben wir dann den Ayers Rock Ressort Campingplatz erreicht. Wir haben dann kurz eingecheckt und sind dann gleich wieder in Richtung Uluru Nationalpark gefahren um am Ayers Rock den Sonnenuntergang zu betrachten.

Als wir am Ayers Rock angekommen waren, stand der Monolith in seinem roten Glanz direkt vor uns. Das war ein Geühl… Die Außentemperatur lag immer noch um die 30° C und das Fahrzeug konnte man on Kopfbedeckung mit Fliegengitter nicht verlassen. Also haben wir versucht die Zeit bis 19.20 Uhr, Sonnenuntergang, so gut es ging im Fahrzeug zu verbringen. Was allerdings nicht gerade einfach war. Langsam ging die Sonne am Horizont unter. Allerdings bildeten sich jetzt auch ein Wolkenband. Daher war es eher unwahrscheinlich das man den Monolithen im tiefen Rot noch zu Gesicht bekommt. Somit haben dann die Aktion beendet und sind total verschwitzt zurück zu unserem Campingplatz gefahren. Dann gang es ganz schnell unter die Dusche. Den Abend haben wir noch lange vor unserem Camper verbracht und die Stille genossen.

08.03.2011 – 11.03.2011 Yulara – Alice Springs

Nach einer kurzen Nacht und viel Lärm gegen 5.00 Uhr morgens, viele wollten den Sonnenaufgang am Ayers Rock erleben, haben wir dann die zweite Etappe im Uluru-Nationalpark eingeschlagen.

Die „Olgas“ standen heute auf dem Programm. Kata Tjuta wie sie auch genannten werden ist eine Gruppe von 36 Bergen die ca. 30 Kilometer vom Ayers Rock entfernt ist.

Yulara
Yulara

Also wieder zum Nationalpark und dann ab zu den Kata Tjuta. Beim fahren hier musste man auch ziemlich aufpassen, dass man nicht gerade die Echsen die sich auf der Straße ein Sonnenbad genehmigen, zu Brei fährt. Als wir bei den Olgas angekommen sind haben wir uns für eine kleine Wanderung entschlossen. Die Temperaturen sind mittlerweile schon auf 40° C gestiegen und die Schwüle nahm zu. Wir haben in unseren Rucksack zwei Wasserflaschen eingepackt und sind dann mit unserer speziellen Kopfbedeckungen los. Das Gestein ähnelt dem Ayers Rock, die Felsformationen was die Natur geschaffen hat sind schon beeindruckend. Auch die unterschiedlichen Farbgebungen durch den Sonneneinfall geben den Bergen ein besonderen Flair.

Nach zwei Stunden haben dann, ziemlich fertig unser Camper wieder erreicht. Jetzt wollten wir noch zum Kulturzentrum am Ayers Rock. Das Kulturzentrum bietet einem sämtliche geschichtliche Informationen über den Yulara. Auch Aborigines sind dort beschäftigt die Ihre Kultur durch Herstellung von Malereien zum Verkauf anbieten.

Gegen 17.00 Uhr sind wir wieder zum Ayers Rock Ressort zurück gefahren.

09.03.2011

Aufgrund der Hitze hatten wir uns kurzfristig entschlossen, nicht in den Kings Canyon hinein zu fahren.

Aber auch die Situation der Spritpreise und den wenigen Tankstellen, war es für uns ein kleines Risiko evtl. liegen zu bleiben, das wir nicht unbedingt herausfordern wollten.

Daher ging es jetzt noch einmal zum Ayers Rock. Wir wollten den Monolithen noch einmal etwas näher kommen und einen kleinen Rundweg einschlagen. Am Hauptparkplatz vor dem Ayers Rock tummelten sich bereits viele Busse und Camper. Bergbesteigung war angesagt. Obwohl Warntafeln in fast allen Sprachen angebracht waren mussten unsere chinesischen Freunde den Berg besteigen. – Kulturschänder -. Wir zogen es vor die Kultur der Aborigines zu waren gingen den ausgeschilderten Wegen am Ayers Rock entlang. Malereien am Gestein zeigten uns einen uralten Brauchtum der Eingeborenen und deren Glauben.

Nach zwei Stunden sind wir dann wieder zu unserem Camper zurück gekehrt und in Richtung Alice Springs aufgebrochen.

Gegen 18.00 Uhr haben wir dann bei regen Alice Springs erreicht. Wir hatten uns im Internet schon einmal schlau gemacht über Campingplätze und haben den größten vor der Stadt angesteuert. Da unser Camper mit Lebensmitteln ziemlich leer gepumpt war, mussten wir noch in die City zum einkaufen.

Jetzt hatten wir das erste Mal Kontakt mit den Aborigines. Im zentralen Punkt der Stadt waren vertreten, teilweise unter Alkoholeinfluß. Die Stadt machte auf uns nicht gerade einen schönen Eindruck. Wir waren dann auch froh, wo wir wieder auf unserem Campingplatz waren.

10.03.2011

Faulenzen am Pool

11.03.2011

Faulenzen am Pool

12.03.2011 – 13.03.2011 Alice Springs – Singapure

Heute mussten wir unser Wohnmobil abgegeben. Wir fuhren zur Vermietstation von Apollo in die City. Die Rückgabe war ziemlich einfach. Man bestellte uns noch ein Taxi dass uns dann in unser vor gebuchtes Hotel „Aurora“ in der Innenstadt brachte.

Das Hotel machte zuerst einen relativen guten Eindruck. Es gab einen kleinen Pool und man war gleich in der Fußgängerzone.

Als wir unser Zimmer dann bezogen, viel uns auf dass wir einige Heuschrecken im Zimmer hatten. Daher galt es die Koffer so gut es geht geschlossen zu halten.

Jetzt ging es erst einmal zur Stadterkundung. Wir sind die Fußgängerzone abgelaufen und haben einige Geschäfte nach Souvenirs abgesucht. überall lungerten die Aborigines herum und wurden von speziellen Security Personal ferngehalten.

Am Nachmittag haben wir dann noch die „Flying Dokotrs“ besucht, und viel über die Geschichte und Erstehung der Doktors erfahren. Zum Abendessen haben wir dann „Jo Bangels-Bar“ aufgesucht. Ein absolutes muß für jeden der nach Alice Springs kommt.

Nach unserem netten Abend ging es dann zurück ins Hotel. Die Nacht war grauenvoll. Die ganze Zeit krabbelten Käfer und Grillen übers Bett. Ich war nur noch mit einem einer Badeschuhe als Totschläger unterwegs. Ich glaube das ich evtl. ca. 3 Stunden Schlaf gefunden hatte.

13.03.2011

Gott sei Dank war diese Nacht vorbei. Einfach nur raus aus diesem Hotel. Unsere Privat Abholung funktioniert hervorragend. Heute hatte es auch wieder zu regnen begonnen. Also war der Abschied nicht gerade schwer. Unser Flugzeug hob pünktlich in Richtung Melbourne zum Weiterflug nach Singapur ab. Beim Landeanflug auf Melbourne hatte es keine Wetterbesserung gegeben. Regen, regen, regen…

von Sydney nach Singapur
von Sydney nach Singapur

Um 16.00 Uhr ging dann die zweite Etappe im A380 weiter nach Singapur. Wo wir dann gegen 22.00 Uhr, Ortszeit in Singapur eintrafen. Als wir dann das Flughafen Gebäude verlassen haben kam uns eine schwül Heise Luft entgegen. Unser Fahrer brachte uns relativ schnell in unser Hotel.

14.03.2011 – 16.03.2011 Singapure – Frankfurt

Am heutigen Tag hatten wir unsere Stadtrundfahrt gebucht. Der Himmel war leicht bewölgt und die Temperaturen waren um 9.00 Uhr bereits auf 25° C gestiegen. Nach dem Frühstück wurden wir abgeholt.

Die Stadtrundfahrt begann in „Little India“, ein Stadtteil wo die indische Kultur sehr stark ansässig ist. Danach ging es nach China Town und dann weiter ins Zentrum, wo man am Harbour einen sehr schönen Blick auf die Skyline hatten. Eine weitere Attraktion war dann noch der Orchideen Garten.

Der Abschluss der Fahrt war mal wieder nicht berauschend. Es ging mal wieder zu einer Verkaufstour wie in Hongkong. Wir haben uns dann gleich verabschiedet und sind im Bus sitzengeblieben.

Gegen 13.00 Uhr sind wir dann im Hotel wieder eingetroffen. Danach haben wir uns ein Taxi bestellt und sind dann direkt nach Montana Bay gefahren. Dort konnten wir dann die ganze Sehenswürdigkeiten zu Fuß noch einmal in aller Ruhe abgehen.

Auch die Aussicht auf die Skyline vom Hotel Montana Bay, im 56. Stockwerk, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Allerdings fing es wieder an zu regen, welch ein Pech.

Gegen 18.00 Uhr sind wir dann wieder in unserem Hotel eingetroffen und haben das letzte Abendessen im Restaurant genossen.

Singapur
Singapur

15.03.2011

Nach dem Frühstück haben wir noch einmal nachgefragt wie lange wir das Zimmer belegen durften. 14.00 Uhr war die letzte Zeit, da hieß es auschecken. Unser Flug ging aber erst um 23.50 Uhr. Nun wir haben dann den Pool auf dem Dach des Hotels aufgesucht und den Vormittag dort verbracht. Gegen 13.00 Uhr haben wir dann unsere Koffer gepackt und diese an der Rezeption abgegeben. Dabach sind wir noch einmal zu Fuß in die Innenstadt gelaufen. ca. 20 Minuten.

Gegen 17.30 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und mussten uns die Zeit bis 21.30 Uhr totschlagen bis wir abgeholt wurden. Am 16.03.2011 um 05.10 Uhr ist dann unser Jumbo in Frankfurt sicher gelandet.

FAZIT

Eine Reise nach Australien ist anstrengend aufgrund des langen Fluges. Ein Stoppover – Programm ist daher sinnvoll.

Wir haben uns sehr lange vorbereitet und Dank unserem ADAC Reisebüro hat es keinerlei Probleme während unserer Reise gegeben.

Australien ist ein Land das uns sehr fasziniert hat und wir bis heute noch nicht loslassen können. Daher haben wir uns entschlossen dieses Australien noch einmal zu bereisen. Alle Befürchtungen, giftigen Spinnen und Schlangen, zu begegnen haben sich nicht bewahrheitet. Wobei trotzdem zur Vorsicht geraten wird.

Australien ist ein Land wo man sich auf Anhieb wohlfühlt und nicht die Charaktereigenschaften der USA mit sich trägt. Man fühlt sich überall sicher und findet schnell Kontakt zu den Aussis. Wir können jeden beglückwünschen der demnächst oder sogar Morgen eine Reise in dieses Land antritt.

Viel Spaß in Australien

 

Weitere Bilder zu dieser Reise findet Ihr hier >>

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