USA

2008 USA San Francisco zum Yellowstone N.P.

Yellostone N.P.

Dies ist unsere dritte USA Reise. Die führte uns dieses mal in Richtung Yellowstone N.P. Was wir hier für Eindrücke gesammelt haben erfahrt Ihr hier.

USA 2008

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23.08.2008 – Von Frankfurt nach San Francisco

Um 7.30 Uhr ging es los in Richtung Frankfurt Airport. Wir hatten uns einen Mietwagen genommen und konnten so in aller Ruhe und bequem von der Haustüre zum Airport nach Frankfurt anreisen.

Der Check-In am Lufthansa – Schalter ging relativ schnell über die Bühne. Auch der Sicherheitscheck war relativ schnell überwunden.

Der Flug war ziemlich ruhig und nach 11 Stunden Flugzeit setzte die 747-400, der United Airlines auf dem Boden in San Francisco auf.

Etwas müde schleusten wir uns durch den Zoll. Nach empfang unsere Koffer suchten wir außerhalb des Flughafengebäudes nach dem Airport-Shuttle der uns zu unserem Hotel, Holiday Inn, bringen sollte.

Dort angekommen wollten wir einchecken, da gab es plötzlich eine Überraschung!

Wir waren dort nicht gemeldet und das Hotel war voll. Nach kurzer Aufregung hat und das Hotelpersonal ein anderes Hotel besorgt, dass wir allerdings erst einmal bezahlen mussten. Zum Glück war das Ausweichhotel gerade mal über der Straße.

Den Tag haben wir nach dieser kurzen Aufregung erst einmal ausklingen lassen.

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24.08.2008 San Francisco – Lake Tahoe

Der Tag begann mit einem Interkontinentalen Frühstück in unserem Ausweichhotel. Kaffee bis zum abwinken und ein großes Glas frischer Orangensaft.

Das Ausweichhotel hat unsere die Urlaubskasse um 249 Dollar etwas belastet, und das auch noch ohne Frühstück. Hinzu kam noch 30 Dollar für das Frühstück incl. Tax und Trinkgeld. Nun gut, dass Frühstück war soweit ok.

Lake Tahoe
Lake Tahoe

Gegen 6.50 Uhr wurden wir von El Monte am Hotel abgeholt. Die Ankunft bei El Monte war um 8.00 Uhr in Dublin. Der Check-In war ziemlich kurz und wir konnten sofort mit der Einweisung des Wohnmobiles beginnen.
Sämtliche Formalitäten können übrigens bei El Monte auch in Deutsch abgewickelt werden. Auch die Einweisung des Wohnmobiles erfolgt in Deutsch, daher brauchen Sie (Ihr) keine Angst zu haben, wenn es um technische Fragen und Antworten geht.

Nach der Einweisung haben wir erst einmal alles so verstaut wie es sein sollte. Gegen 11.30 Uhr haben wir dann El Monte verlassen und fuhren in den nächstgelegenen Safeway wo wir uns mit ausreichend Lebensmittel eingedeckt haben. Danach ging es weiter in Richtung Sacramento zum Lake Tahoe.

Unser GPS hat uns nicht nur für diese Fahrt sondern auch für die restlichen Kilometer guten Dienst geleistet.

An dieser Stelle noch eine Empfehlung:
Bis zum heutigen Stand sind die Wohnmobile nicht, außer in Kanada bei Fraserway, mit Navigationssystemen ausgestattet. Daher empfiehlt es sich bei der Buchung schon einmal danach zu fragen.

Wir haben gleich bei der Buchung darauf hingewiesen dass wir eines benötigen und konnten somit vor Ort ein TOM TOM in Empfang nehmen. Zusätzliche Kosten hierfür: 150 Dollar.

Gegen 16.30 Uhr erreichten wir unseren Vorgebuchten Campingplatz „Camp Richardson“ am Lake Tahoe.

Für heute war soweit nichts mehr geplant und somit haben wir den Tag ausklingen lassen.

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25.08.2008 Lake Tahoe

Heute war nur mal relaxen angesagt. Nach dem Frühstück sind wir einmal Rund um den See gefahren und haben die schönsten Aussichtplätze besucht um Fotos zu schießen.

Lake Tahoe
Lake Tahoe

Gegen 14.00 Uhr sind wir in Camp Richardson in das Seerestaurant wo man herrlich Sitz auf der Terrasse und einen sehr schönen Blick über den See hat.

Weitere Informationen zum Lake Tahoe, siehe Information.

Bis vor kurzen war noch in Incline Village die „Ponderosa“ aus der gleichnamigen Filmserie in Betrieb. Warum der Betrieb der kleinen Westernstadt eingestellt wurde konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

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26.08.2008 Lake Tahoe – Salt Lake City

Von South Lake Tahoe bis Salt Lake City sind es ungefähr 900 km. Daher sind wir um 07.30 Uhr aufgebrochen. Die Fahrt für über die Interstate 80 durch eine karge Steppenlandschaft und ist nicht gerade Interessant.

Interessant wird es erst ab der Ortschaft Wendover. Die Interstate steigt dort etwas an oben angekommen liegt einem nicht nur die Stadt zu Füssen sonder auch eine bizarre Salzwüste. Man hat dass Gefühl als ob man bei 30°C durch eine Winterlandschaft fährt. Soweit das Auge reicht nur Salz.

Gegen 20.00 Uhr haben wir Salt Lake City erreicht. Dort hatten wir den KOA von Deutschland aus schon vorgebucht. Was auch richtig war wie es sich herausstellte, der Platz war nämlich voll.

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27.08.2008 Salt Lake City – West Yellostone N.P.

Heute war die zweite längere Etappe angesagt, von Salt Lake City zum Eingang des West Yellowstone N.P.

Eine Besichtigung der Stadt Salt Lake City haben wir nicht durchgeführt. Salt Lake ist die Stadt der Mormonen, macht auch einen soweit erkennbar einen sehr sauberen Eindruck. Jedoch bietet die Stadt so gut wie gar nichts. Für Großstadtfans vielleicht….

Salt Lake hat zu mindestens sehr viel Industrie, die Salz, Kohle und Gas fördern, dass man auch teilweise riecht.

Yellowstone N.P.
Yellowstone N.P.

Die Fahrt zum Yellowstone führt über die I15 in Richtung Norden in den Bundesstaat Idaho. In Brigham City sollte man sich entscheiden ob man in den Yellowstone N.P. über die 89 nach Logan und über den Grand Teton einfährt, was auch die schönere Route ist oder über Idaho Falls direkt in den West Yellowstone einfährt.

Wir sagen: Zuerst die Route über Idaho Falls, die ist zwar nicht so schön, dafür kann man aber die Durchfahrt bzw. Ausfahrt über den Grand Teton voll genießen. Von Salt Lake bis zum West Yellostone benötigt man ca. 5 Stunden mit Rast. So gegen 14.00 Uhr sind wir dann in der kleinen Stadt West Yellowstone eingetroffen. Dort haben wir den Yellowstone Grizzle RV Park angesteuert. Der noch ziemlich viele Plätze zu Verfügung hatte und sehr gepflegt aussah und war. Hier hatten wir uns für zwei Tage einquartiert um von hier aus unsere Trips in den N.P. zu starten.

Dem Ort West Yellostone merkt man die Nähe zur Kanadischen Grenze. Kleine Blockhäuser lassen hier noch an den Glondyke Rausch ein gewisses kribbeln auf kommen. Ein Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall.

 

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28.08.2008 Yellostone N.P.

Dieser Tag war für den ersten Teil des Yellowstone gebucht. Schon kurz nach dem Eingang in den Park tat sich eine Landschaft auf die in Schriftform nicht zu beschreiben ist.
Wir fuhren direkt zum Visitor Center „Old Faithful“. Bevor wir allerdings dort ankamen hatten wir die ersten rauchenden Gysiere bewundert. Aber nicht nur Gysiere sind in der Landschaft vorhanden, nein , auch Bisions oder Elche die in aller Gemütlichkeit die Straße überqueren.

Am Visitor Center angekommen, haben wir uns die ersten Informationen über Trails und Attraktionen im Park verschafft um unsere Tour danach auszurichten. Sollte man unbedingt tun damit man sich den einen oder anderen Gysier bei seiner Aktivität anschauen kann.

Old Faithful sprüht seine riesigen Wasser- Fontänen alle 90 Minuten, das übrigens ein tolles Schauspiel ist.

Gegen 16.30 Uhr sind wir dann wieder in Richtung Grizzle RV-Park zurückgefahren.

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29.08.2008 Yellostone N.P.

Die Nacht war ziemlich kalt, man spürt schon die höhere und nördliche Lage des Yellowstone. Kanada ist von hier aus fast greifbar.
Der Atem war klar und sichtbar. Heute wollten wir den nördlichen Teil des Yellowstone erkunden also in Richtung Mammoth Hot Springs.

Dort befinden sich die Sinterterrassen die allerdings aufgrund der fehlenden Wassermenge nicht gerade mehr den Charakter der Naturellen Schönheit darstellen. Wir meinen Pamukale in der Türkei ist etwas schöner.

Yellowstone N.P.
Yellowstone N.P.

Aber auch hier muss jeder selbst entscheiden ob er dort hin fährt. Wir haben uns nur kurz aufgehalten und sind danach in Richtung Yellowstone Lake gefahren. Dort haben wir dann auch ganz entspannt die Nacht verbracht.

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30.08.2008 Vom Yellowstone N.P. nach Brigham City

Auch diese Nacht war ziemlich kalt, daher waren wir schon um 7.00 Uhr auf den Beinen. Gegen 8.30 Uhr haben wir dann unseren Campingplatz am Yellowstone Lake verlassen und sind in Richtung Grand Teton N.P. gefahren.

Der Grand Teton N.P. hat einige Aussichtspunkte auf Seen und Berge. Man hat das Gefühl man fährt irgendwo in Österreich oder der Schweiz durch die Alpen. Die nächste größere Stadt ist Jackson. In Jackson hat man das Gefühl als wäre die Zeit stehen geblieben. Jackson ist eine kleine Stadt in vollem Westerlook. Hier lohnt sich ein kleiner Zwischenstopp.

Weiter ging es in Richtung Bear Lake wo wir auf dem KOA den Rest des Tages und die Nacht verbringen wollten.

Leider war ein langes Wochenende für die US Bürger angesagt und somit hatten wir nicht nur am KOA, sondern auch all den anderen Campingplätzen rund um den Bear Lake Pech einen Stellplatz zu bekommen.

Wir haben uns daher entschlossen in Richtung Salt Lake City weiter zu fahren und unterwegs nach einem Campingplatz zu suchen. In Brigham City sind wir dann fündig geworden. Der Platz lag zwar direkt an der stark frequentierten U89, war aber sauber und bot ziemlich viel Grün. Und nach Salt Lake City waren es nur noch 30 km.

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31.08.2008 Von Brigham City zum Arche N.P.

In der Nacht zog ein kräftiges Gewitter über Brigham City. Der Himmel war heute sehr bewölkt aber warm. Heute lagen 400 km vor uns zum Arche N.P. Der Weg führte über Salt Lake City in Richtung Provo, wo es von der I15 dann auf die U6 nach Price ging und dann auf die US191 über Wellington zum Arche N.P.

Die Strecke führt durch kleine Gebirgsketten wo viel Kohle abgebaut wird. Stellenweise wurden die Straßen durch die Felsen gesprengt wo man schön die Gesteinsschichten sehen kann.

Arche N.P.
Arche N.P.

In Höhe von Green River gelangt man dann auf die I70 zum Arche N.P. Das etwas schlechte Wetter hatte uns die ganze Fahrt begleitet und wir waren schon etwas deprimiert. Aber auch solche Tage muss man eben wegstecken.

Je näher wir dem Arche N.P. bzw. Moab kamen veränderte sich die Landschaft. Die Berge wurden höher und das Gestein nahm eine rötliche Färbung an. Jetzt kam wieder diese Wild West Romantik auf. Auch in dieser Region wurden zahlreiche Filme gedreht. Einer der bekanntesten war Rio Grande mit John Wayne, dazu aber später mehr.

Man fährt direkt am Visitor Center des Arche N.P. vorbei. Ist man früh genug da kann man fragen ob es noch einen freien Campingplatz im Park hat. Die Plätze sind sehr schön gelegen verfügen allerdings nicht über Wasseranschluss. Wir sind an diesem Tag gleich Richtung Moab weitergefahren, und haben 5 km weiter einen schönen Campingplatz gefunden.

Nachdem wir eingecheckt haben sind wir nach Moab weitergefahren und haben uns das Städtchen angeschaut. Hier noch ein kleiner Tipp: Parkplätze für RV sind in Städten nicht gerade viele vorhanden. Moab bietet daher am Visitor Center die Möglichkeit sein RV abzustellen. Das Center liegt ziemlich Zentral und man kann die Main Street rauf und runter schlendern.

Nach einem kleinen Imbiss ging es dann wieder zum Campingplatz zurück. Jetzt war Daumendrücken für den nächsten Tag angesagt, dass das Wetter sich bessert.

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01.09.2008 Arche N.P.

Als unser Wecker uns heute schon um 6.15 Uhr aus dem Schlaf gerissen hatte, war der erste Blick gleich aus dem Fenster. Es war noch etwas nebelig aber es nach einem schönen Tag aus. Gegen 8.00 Uhr sind wir dann in Richtung Visitor Center aufgebrochen. Bei der Einfahrt zum Park haben wir den Ranger noch gefragt wie das Wetter sich heute entwickeln würde. Er sagte uns dass es mindestens bis Nachmittag trocken bleiben sollte aber wir mit einem starken Wind rechnen müssten.

Wir fuhren dann die Serpentinen hoch in den Arche N.P. In der Höhe angekommen hatte man den ersten Überblick. Der Blick war einfach toll….. Als ersten Punkt haben wir das North und South Window angesteuert. Dieser kleine Trail bietet viele kleine Fotomotive. Danach ging es weiter zur Wolfs Ranch. Von dort sind wir die 5km zum Delicate Arch aufgestiegen. Man hat zwar die Möglichkeit noch zum oberen Parkplatz weiterzufahren hat dann aber nicht so richtig den Blick auf den Delicate. Der Weg von der Wolfs-Ranchs ist ca. 5km lang. Man sollte schon etwas Kondition mitbringen und natürlich festes Schuhwerk. Bitte auch Wasser mitnehmen!

Arche N.P.
Arche N.P.

Wenn man den Aufstieg dann geschafft hat steht man vor einem Steinbogen der in seiner unwahrscheinlichen Größe erstrahlt. Hier war allerdings doch etwas Vorsicht geboten. Der starke Wind machte uns schon etwas zu schaffen.

Nach einem längeren Aufenthalt ging es dann wieder zurück über die Wolfs – Ranch zum Parkplatz.
Als nächsten Punkt wollten wir noch den Devils Garden ansteuern. Allerdings hatten wir dort Pech unser RV zu parken. Leider mussten wir hier auf eine Besichtigung verzichten. Wir sind daher in Richtung Visitor Center wieder zurück gefahren. Da begann es auch schon wieder mit dem regnen. Im Visitor Center haben wir uns dann noch einige Informationen zum Arche geholt und sind dann gegen 17.00 Uhr wieder zurück auf unseren Campingplatz. Zu regen hatte es mittlerweile wieder aufgehört, somit konnten wir noch kurz in den Swimmingpool hüpfen.

 

 

 

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02.09.2008 Vom Arche N.P. zum Bryce Canyon

Gegen 8.00 Uhr haben wir den Campingplatz verlassen und sind den Colorado River ca. 30 km Flussaufwärts nach Castle Valley gefahren. Wie schon erwähnt wurden im Arche N.P. viele Filme gedreht. In Castle Valley wurden verschiedene Szenen aus dem Film Rio Grande gedreht. Wer diesen Film kennt wird das eine oder andere Bild in unserem Album bestimmt wieder erkennen wenn er den Film schon einmal gesehen hat. Dort angelangt haben wir noch die Ruhe genossen, wobei man sagen muss in Castle Valley ist nichts los, für Leute die dort noch ein Visitor Center suchen können wir sagen: „Erspart Euch die suche, es gibt dort nichts!“

Castle Valley
Castle Valley

Jetzt ging es wieder zurück in Richtung Bryce Canyon wo wir am späten Nachmittag auf dem Ruby Campground angedockt haben. Diesen Campground können wir empfehlen. Er liegt direkt am Park und man hat die Möglichkeit mit den Shuttles die in 20 Minuten Abstand sämtliche Punkte im Park anfahren das eigene Fahrzeug stehen zu lassen.

Gegen Abend haben wir im Best Western Restaurant noch uns ein Abendessen gegönnt für $18 Dollar pro Person war „All you can eat“ angesagt. Danach haben wir den Tag schön ausklingen lassen.

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03.09.2008 Bryce Canyon

Nach einem gemütlichen Frühstück und bei herrlichem Sonnenschein ging es mit dem Shuttle zuerst in das Visitor Center. Von dort zum Sunset Point. Hier haben wir uns den Navajo Trail in Verbindung mit dem Horse Loop vorgenommen. Strecke ca. 6 mi.
Zu Recht gilt der Bryce Canyon neben dem Grand Canyon als der spektakulärste Park des Südwestens. Die Bezeichnung Canyon erzeugt indessen leichte falsche Vorstellungen. Es handelt sich keineswegs um eine Schlucht im üblichen Sinne. Zwischen dem Rand und der Hochebene und dem tiefer gelegenen Gelände erstreckt sich auf etwa 40 km Länge ein Gebiet bizarr-skurriler Formationen erodierten Sandstein.

Auch hier bitte bei Wanderungen genügend Wasser mitnehmen und natürlich auch festes Schuhwerk benutzen. Gegen 17.00 Uhr sind wir wieder zurückgekehrt und haben den Pool noch genossen.

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04.09.2008 Bryce Canyon

Am 2. Tag im Bryce Canyon haben wir den Rainbow Point besucht. Hier allerdings mit unserem RV. Die Shuttles fahren nicht bis zu dem äußeren Punkt. Man hat zwar die Möglichkeit dies über eine geführte Tour abzudecken, wäre allerdings Geldverschwendung.
Am Rainbow Point befindet man sich auf einer Höhe von 2900 Metern. Hier hat man einen Blick über den Canyon, wobei der schönste sich am Sunset Point befindet. Wer den Weg zum Rainbow Garden nicht fahren möchte versäumt auch nichts, das ist unser persönlicher Eindruck.

Bryce Canyon
Bryce Canyon

Wir sind dann wieder zurückgefahren wo wir dann am Sunset Point uns für den Trail zum Quessn Garden entschieden haben. Allerdings hat uns die Hitze ziemlich zugesetzt. Der Abstieg war einfach aber der Aufstieg auf das Plateau wieder war eine Qual. Den restlichen Nachmittag haben wir dann auf unserem Campingplatz verbracht.

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05.09.2008 Vom Bryce Canyon zum Lake Powell

Heute ging es in Richtung Page auf der US89. Ziel war der Antilope Canyon. Der Antilope Canyon spaltet sich in den UPPER und den LOWER Canyon.

Angekommen am LOWER Canyon mussten wir pro Person $6 Dollar als Parkgebühr bezahlen. $20 Dollar pro Person für die Besichtigung des LOWER und weitere $25 Dollar pro Person dann noch für den UPPER Canyon.

Da haben wir beschlossen den Canyon doch nicht lieber zu besuchen. Wir fanden die Eintrittsgelder doch etwas überhöht. Aber das muss jeder selbst beurteilen ob er für die Besichtigung bereit ist diese Beträge zu zahlen.

Ein paar Informationen zum Antilope Canyon findet Ihr in unserer Datenbank.

Wir sind danach zum Lake Powell gefahren und haben dort auf dem Campingplatz direkt am Lake unsere Zelte aufgeschlagen.

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06.09.2008 Vom Lake Powell zum Grand Canyon

Gegen 8.00 Uhr sind wir aufgebrochen in Richtung Grand Canyon. Die Sonne war spiegelte den Lake Powell so richtig in ein tiefes Blau, dass es einem schon etwas schwer viel diesen Ort zu verlassen.

Lake Powell
Lake Powell

Über die US89 ging es dann durch eine öde Landschaft bis zum Grand Canyon. Ziel war es an diesem Tag einen Campingplatz direkt in Grand Canyon Village zu bekommen. In dieser Ecke gibt es nur zwei Campingplätze die nach 16.00 Uhr voll ausgebucht sind. Dann hatten wir auch noch ein Problem, es war Samstag. Nun gut, wir sind auf direktem Wege zum Travel Campground gefahren und hatten Glück. Wir konnten noch einen von den wenig freien Plätzen uns reservieren lassen. Der Platz liegt in einem Waldstück, nicht besonders angelegt und hat Full Hookup. Was allerdings fehlt sind Toiletten und Duschräume.

Dafür ist er auch nicht billig. $33 Dollar pro Nacht sind nicht gerade günstig aufgrund der Ausstattung. Aber der Vorteil liegt darin dass man mit den Shuttles die rund um den Canyon verkehren kostenlos fahren kann.

Den Tag haben wir dann auf dem Campingplatz schön im Schatten verbracht.

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07.09.2008 Grand Canyon

Das Wetter war hervorragend und lud so richtig zum Canyon view ein. Nach dem Frühstück gingen direkt zum Shuttle-Stop. Von da ging es nach Village East. Der alte Bahnhof mit dem Historischen Zug versetzte einen in die Vergangenheit der 50-60 Jahre. Man fühlte da richtig das Leben wie es damals war. Auch das Angrenzende Hotel „El Tovar“ bringt mit seiner Lobby und Ausstattung das Leben der 50 Jahre zurück.
Als wir wieder in die Realität zurückgekehrt sind ging es zum Rim Trail „Bright Angel“. Der Trail bietet mehrere Möglichkeiten in den Canyon abzusteigen. Die kürzeste Strecke ist bis zum ersten Resthouse und der Höhenunterschied liegt bei 342 Meter. Der Ab,- und Aufstieg beträgt ca. 3 Stunden.

Grand Canyon
Grand Canyon

Jetzt werdet Ihr sagen, wohl langsam gelaufen! Nein mit Sicherheit nicht. Der Weg bewegt sich in Serpentinen langsam Abwärts. Wenn man Glück hat sie man Steinböcke in den Hanglagen stehen oder wie sich die Kormorane elegant an den Felswänden auftreiben lassen.

Ist man unten am ersten Restpoint angelangt kann man sich etwas erfrischen und sich überlegen ob man zum zweiten Restpoint auch noch aufbricht. Bis zum Colorado – River ist ohne Permit sowieso untersagt. Wir haben uns aber wieder für den Aufstieg entschlossen. Jetzt war mit jedem Schritt die Luftfeuchtigkeit und Hitze erst richtig zu spüren. Es hat nicht lange gedauert bis die ersten Schweißperlen flossen. Der Wasserverlust vom Körper ist ziemlich groß, so dass man schon nach ein paar hundert Meter trinken muss.
Daher nie ohne genügend Wasser in den Canyon absteigen. Viele Hinweisschilder geben hierfür weitere Information zum Verhalten und vorgehen bei Kreislaufbeschwerden oder sonstigen körperlichen Beeinträchtigungen.

Als wir wieder auf dem Plateau angelangt waren, war auch unser Wasservorrat verbraucht. Wir mussten also erst wieder Wasser fassen. Der Weg führte uns noch über das Plateau zu unterschiedlichen Aussichtsplattformen. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder bei unserem RV,

ziemlich fertig. Jetzt gab es erst einmal ein kühle Dusche und danach ein schönes kaltes Budweiser.

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08.09.2008 Vom Grand Canyon nach Las Vegas

Das Wetter war hervorragend und lud so richtig zum Canyon view ein. Nach dem Frühstück gingen direkt zum Shuttle-Stop. Von da ging es nach Village East. Der alte Bahnhof mit dem Historischen Zug versetzte einen in die Vergangenheit der 50-60 Jahre. Man fühlte da richtig das Leben wie es damals war. Auch das Angrenzende Hotel „El Tovar“ bringt mit seiner Lobby und Ausstattung das Leben der 50 Jahre zurück.
Als wir wieder in die Realität zurückgekehrt sind ging es zum Rim Trail „Bright Angel“. Der Trail bietet mehrere Möglichkeiten in den Canyon abzusteigen. Die kürzeste Strecke ist bis zum ersten Resthouse und der Höhenunterschied liegt bei 342 Meter. Der Ab,- und Aufstieg beträgt ca. 3 Stunden.

Jetzt werdet Ihr sagen, wohl langsam gelaufen! Nein mit Sicherheit nicht. Der Weg bewegt sich in Serpentinen langsam Abwärts. Wenn man Glück hat sie man Steinböcke in den Hanglagen stehen oder wie sich die Kormorane elegant an den Felswänden auftreiben lassen.

Ist man unten am ersten Restpoint angelangt kann man sich etwas erfrischen und sich überlegen ob man zum zweiten Restpoint auch noch aufbricht. Bis zum Colorado – River ist ohne Permit sowieso untersagt. Wir haben uns aber wieder für den Aufstieg entschlossen. Jetzt war mit jedem Schritt die Luftfeuchtigkeit und Hitze erst richtig zu spüren. Es hat nicht lange gedauert bis die ersten Schweißperlen flossen. Der Wasserverlust vom Körper ist ziemlich groß, so dass man schon nach ein paar hundert Meter trinken muss.
Daher nie ohne genügend Wasser in den Canyon absteigen. Viele Hinweisschilder geben hierfür weitere Information zum Verhalten und vorgehen bei Kreislaufbeschwerden oder sonstigen körperlichen Beeinträchtigungen.

Als wir wieder auf dem Plateau angelangt waren, war auch unser Wasservorrat verbraucht. Wir mussten also erst wieder Wasser fassen. Der Weg führte uns noch über das Plateau zu unterschiedlichen Aussichtsplattformen. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder bei unserem RV, ziemlich fertig. Jetzt gab es erst einmal ein kühle Dusche und danach ein schönes kaltes Budweiser.

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09.09.2008 Vom Grand Canyon nach Las Vegas

Am heutigen Tag war das Ziel Las Vegas angesagt. Gegen 08.30 Uhr haben wir den Campground verlassen und haben noch den einen oder anderen View-Point am Canyon besucht um die weiten des Canyons noch einmal zu genießen. Gegen 11.00 Uhr haben wir dann den Nationalpark verlassen und sind in Richtung Seligman gefahren.

In Seligman ging es dann bis Kingman auf der legendären Route 66 weiter. Allerdings kann man sich das Stück sparen und auf der Autobahn weiterfahren. Es gibt nichts Besonderes zu sehen und von Nostalgie ist auch nichts zu spüren. Die Strecke ist dazu auch noch etwas länger als auf der Autobahn.

In Kingman angekommen ging es auf die US93 in Richtung Las Vegas. Nach ungefähr 45 mi. kam dann die Abzweigung zum „Sky Walk“ im Grand Canyon West. Wenn man schon da ist muss man da auch hin…. Also sind wir abgebogen und sind in Richtung Sky Walk gefahren. Nach ca. 20 mi. sind wir an eine Kreuzung gelangt wo wir danach auf eine unbefestigte Straße abbiegen hätten müssten. Nun, im Mietvertrag des Wohnmobilvermieters steht ausführlich drin dass solche Straße verboten sind sie zu befahren. Wenn ja, dann nur auf eigenes Risiko. Was tun? Es kam uns ein Fahrzeug entgegen und hat direkt neben uns gehalten. Als ich den Fahrer fragte wie viel Meilen es noch seien hörten wir folgendes:

„Es geht noch 18 Meilen bis zum Parkplatz. Die Parkgebühren kosten $12 Dollar. Dann muss man noch 3 Meilen mit dem Bus fahren, Kosten pro Person $45 Dollar. An der Plattform angelangt kostet der Eintritt pro Person $75 Dollar“.

Nach dieser Information stand für uns eines fest: Dass wir uns nicht von den Indios ausnehmen lassen. Dies ist schon eine Frechheit. Aber das ist unsere Ansicht. Wer bereit ist dies zu bezahlen, dem wünschen wir viel Spaß am Sky-Walk.

Wir umgedreht und sind dann über den Hoover Dam nach Las Vegas weitergefahren wo wir gegen 18.00 Uhr auf dem Campingplatz „Circus Circus“ ankamen.

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10.09.2008 – 10.09.2008 Las Vegas

Da wir jetzt schon das zweite Mal in Las Vegas waren, haben wir uns folgendes vorgenommen:

  • Besuch einer Show in einem Hotel
  • Einkaufen im Factory Outlet Center
  • Relaxen

Wer noch nie in Las Vegas war, in der Zocker und Spieler Stadt, wird mit Sicherheit das finden nach dem er sucht. Es gibt für jeden das richtige Angebot.
Für Campingfreunde können wir den KOA Campingplatz „Circus Circus“ empfehlen der direkt am „Strip“ liegt. Von hieraus sind alle Hotels gut per Fuß zu erreichen. Wer lieber mit dem Bus fahren möchte sollte sich ein Tagesticket kaufen für $5 Dollar pro Person. Für alle die, die gerne mit dem PKW Reisen, gibt es Hotels in allen Preisklassen. Die beste Anreisezeit sollte dann zwischen Montag und Donnerstag sein. Da sind die Zimmerpreise niedriger als am Wochenende.

Ein absolutes Muss ist eine der vielen Angebote an Show’s zu besuchen. Wir konnten uns noch Karten für „CHER“ besorgen, die uns an diesem Abend mit Ihren vielen Hits und einer Super Bühnenshow verzaubert hat.

Weiterhin sollte man auch eines der Buffet Angebote der Hotels gönnen. Wir waren zum zweiten Mal im Hotel Mirage wo das Buffet pro Person $25 Dollar kostet aber eine Auswahl von Susi bis zu Italienischen, Mexikanischen, Chinesischen und einheimischen Köstlichkeiten bietet.

Auch günstig einkaufen bieten die Factory Outlet Center am Airport, die man mit dem Bus relativ schnell erreicht. Weiter Informationen zu Las Vegas gibt es auf unserem Reisebericht von 2004 oder in unserer Datenbank.

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11.09.2008 – 14.09.2008 Las Vegas nach Los Angeles

Heute ging es ganz gemütlich nach dem Frühstück in Richtung Los Angeles. Die Route auf der Autobahn ist ziemlich eintönig und führt durch einige Bergketten hindurch. Auf Höhe von Barstow haben wir noch Ghost-Town besucht. Eine kleine Wild West Stadt die aus der Goldgräberzeit noch existiert bzw. erhalten wird. Von der Autobahn sind es nur 5 Meilen bis zur Stadt.

Der Eintritt kosten $6 Dollar pro Person incl. einer kleinen Wild-West Show. Die statt ist nett anzusehen und eine kleine Bereicherung auf der langweiligen Fahrt nach L.A.

Gegen 18.00 Uhr sind wir dann auf unserem Vorgebuchten Campingplatz in San Dimas, ca. 20 Meilen vor L.A. eingetroffen. Dieser Campingplatz ist sehr schön auf einer kleinen Anhöhe gelegen an einem kleinen Lake gelegen.

Hier findet man die nötigen Ruhe wenn man aus dem Trubel von L.A. wieder rauskommt.

Es kann auf diesem Campingplatz vorkommen, dass man bei Dunkelheit Besuch von Waschbären bekommt und evtl. auch von einem Stinktier. Beide sind zwar nett anzuschauen aber trotzdem mit Vorsicht zu genießen. Bei den Waschbären, die übrigens fast schon größer wie ein Pudel sind, sollte man doch etwas mit Respekt den Abstandhalten schließlich sind dies wilde Tiere und man weiß nicht wie diese sich verhalten. Den Abstand vom Stinktier muss ich bestimmt nicht kommentieren…

Wir haben am nächsten Tag noch einen Ausflug nach L.A. unternommen und die Queen Mary und das neue Aquarium in Santa Monica besucht. Das Wetter war nicht gerade gut für einen Beach Aufenthalt.

Am 13.09.2008 haben wir dann unsere Koffer gepackt und den restlichen Tag noch auf dem Campingplatz verbracht.

14.09.2008

An diesem Tag haben wir in L.A. unser RV wieder abgegeben und wurden vom Wohnmobilvermieter zu unserem gebuchten Airport Hotel „Marriott“ gefahren wo wir noch einen sehr schönen Tag erlebt haben.

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15.09.2008 Rückflug nach Deutschland mit der Lufthansa

 

 

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