USA

2004 USA der Westen

San Francisco

2004 haben wir die USA zum erstenmal bereist. Seit dem hat sich viel verändert. Aber wir haben diesen Bericht wieder  auferstehen lassen!

USA 2004

………………….

12.09.2004

Endlich war es soweit, unser Nachbar brachte uns zum Bahnhof und ab ging es nach Frankfurt.

In Frankfurt beim Check-In gleich die erste Erfahrung – „Koffer auspacken“ – Da die Lebensmittel die wir mitgenommen hatten nicht Original verpackt waren, wurden Sie einbehalten.

Lebensmittel, außer Wurst- und Fleischwaren, dürfen nur in Originalverpackung mitgenommen werden.

Der Flug war ziemlich ruhig und nach 11 Stunden erreichten wir San Francisco. Als wir durch die Zollabfertigung waren, war die Überlegung ob wir ein Taxi oder ein Shuttle zum Hotel nehmen sollten.
Unser gewähltes Hotel „Hotel Holiday Inn Select“ im Financel Destrict bot leider keinen Shuttle Service.

Also fragten wir einen freundlichen Officer, der uns gleich ein Shuttle besorgte. Für 16 Dollar pro Person wurden wir dann bis vor unseren Hoteleingang gefahren. Der erste Tag war schon beeindruckend. Nun noch ein Bierchen und dann ging es erstmal zum schlafen

13.09.2004

Um 7.30 Uhr, Ortszeit, wurden wir von El Monte am Hotel abgeholt. Der Fahrer, ein kräftiger dunkelhäutiger Mann, war nicht gerade gesprächig, hat uns aber schnell und sicher nach Dublin, dass ca. 35 Meilen außerhalb von San Francisco lag, zu El Monte gebracht.

El Monte RV
El Monte Camper

Bei El Monte angekommen, war der erste Eindruck, dass wir eher Störenfriede sind als willkommen. Die Atmosphäre kalt und nicht gerade Kundenfreundlich. Das legte sich allerdings nach einer halben Stunde.

Nach der Abwicklung der schriftlichen Formalitäten wurden wir zum Fahrzeug gebeten.

Hier erfolgte eine gründliche Einweisung an unserem RV. Auch die Mängel an der Außenhaut des Fahrzeuges, wurden sehr detailliert erfasst.

Nach der Einweisung haben wir das Fahrzeug eingeräumt. Danach ging es los….

Zuerst mussten wir uns mit Lebensmitteln versorgen, man hatte uns bei El Monte noch einen Tipp gegeben wo wir einen „Saveway“ finden und dementsprechend einkaufen könnten.
Als wir den „Saveway“ gefunden hatten, mußten wir feststellen, das es hier nur verpackte Ware gab und dazu keinerlei Frischware. Der „Safeway“ ist ungefähr mit „Lidl“ oder „Norma“ in Deutschland gleich zusetzen.
Also weiter und suchen. In Sacramento hatten wir dann einfach noch einmal gefragt und wurden gleich auf einen „Supermarkt“ verwiesen am Rande der Stadt. Nach unserer Bestückung ging es weiter in Richtung „Lake Tahoe“ wo wir gegen 20.30 Uhr ankamen.

14.09.2004

„Um 7.00 Uhr ist die Welt noch in Ordnung“. Auch hier in unserem Camp. Die ersten Sonnenstrahlen drangen in unser RV. Nach dem Frühstück ging es weiter zu einer Besichtigungstour um den „Lake Tahoe“.

Wir fuhren in Richtung „Incline Village“ wo wir dann anschließend noch die „Ponderosa“, bekannt aus der Fernsehserie „Bonanza“ besuchten.

Fernsehserie Bonanza aus den 70 er
Fernsehserie Bonanza

Hier handelte es sich allerdings nicht um das Original sondern nur um einen Nachbau. Aber es war trotzdem toll sich in einer kleinen Westernstadt zu bewegen.

Der Eintritt für zwei Personen allerdings $25. Nicht gerade wenig. Am Spätnachmittag ging es dann weiter in Richtung Yosemite N.P.

15.09.2004

Gegen 9.00 Uhr sind wir in Richtung Yosemite N.P. weitergefahren. Dort angekommen waren wir überwältigt von der Landschaft, die sich mit riesigen Schluchten und Bäumen darstellte.

Yosemite N.P.
Yosemite N.P.

In Yosemite Village konnten wir unser RV kostenlos am Parkplatz abstellen. Im Visitor Center hatten wir uns einige Informationen zum Park geholt und uns danach für den kleinen Rundwanderweg zu den Wasserfällen entschlossen. Leider haben wir kein Wasser angetroffen. Wasser stürzt sich nur im Frühjahr nach der Schneeschmelze ca. 300 Meter in die Tiefe.

Nach ca. 2 Stunden Aufenthalt ging es anschließend weiter in Richtung „Tioga-Pass“. Im Tioga-Pass türmte sich eine Granitlandschaft auf, die schon bewältigend war. Granit in verschiedenen Arten im Überfluss. Selbst der Straßenbelag war aus Granit. Gegen Abend hatten wir unser Camp in Lee Vinning am Mono Lake aufgeschlagen mit einen herrlichen Rundumblick zum Mono Lake.

16.09.2004

Von Lee Vinning ging es über die 120 zum Mono Lake. Der Mono Lake ist von Tofu-Gestein in bizarren Formationen geprägt. Man hat das Gefühl man befindet sich auf dem Mond. Auch hier war der Wasserstand sehr gering. Jedoch der Lake erschien immer noch ziemlich groß.

Der Mono-Lake mit seinen 150 Quadratmetern Ausdehnung weltgrößter Kratersee, steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt heftiger Kontroversen, da sein Wasserspiegel durch exzessive Entnahme von Grundwasser für Los Angeles seit 1941 um 15m gefallen ist.

Mono Lake
Mono Lake

Auf der Achterbahn geführten 120 ging es in Richtung Bishop weiter. In Bishop angelangt haben wir erst einmal unser RV mit Benzin versorgt. „Mal wieder 210 Liter“. Unser Lebensmittellager hatten wir bei der Gelegenheit auch gleich noch einmal aufgefüllt. Von Bishop ging es danach auf der 395 weiter in Richtung Big Pine. In Big Pine angelangt haben wir uns für die 65 in Richtung Nevada entschieden. Eine Durchquerung von Death Valley war leider unmöglich, da die Straßen nach Death Valley gesperrt waren. Gegen 19.00 Uhr hatten wir Las Vegas erreicht. Unser Campingplatz „KOA Circus Circus“ hatten wir bereits reserviert. Nach dem Check-Inn hatten wir uns gleich in das Nachtleben von Las Vegas gestürzt.

Heute war Stadtbesichtigung bei Tageslicht angesagt. Nachdem wir ja am 16.09.2004 am Abend die Stadt noch genossen hatten, und bei uns der Eindruck entstand, wir sind gerade zwei Jahre alt und sehen zum ersten Mal einen leuchtenden Christbaum, konnten wir die Stadt am Tage etwas ruhiger angehen. Las Vegas ist die größte Energievernichtungsmaschine, womöglich auf der ganzen Welt, was wir je gesehen haben. Man „kühlt sogar die Luft“. Immer wieder stehen Ventilatoren im freien und versprühen eine etwas angenehme Kälte.

Unser Weg führte uns ins „Mirage Hotel“, die Arbeitsstätte von Siegfried und Roy. Das Hotel glänzte im inneren mit Marmor und botanischem Garten. Nach einer kurzen Besichtigung hatten wir uns entschlossen am Abend hier für $24 pro Person Buffet, essen zu gehen.

Jetzt wollten wir aber erst einmal ein bisschen shoppen und zwar im Factory Outlat. Wir nahmen die Buslinie „301“ bis zum Airport und sind dort umgestiegen in den „303“ der uns direkt vor die Tore des Einkaufscenter fuhr. Ticket kostet übrigens $5 pro Person und ist 24h gültig in allen Linien. Das Factory Outlet ist für alle Jeans Freunde ein Muss. Alle Markenjeans die man sich vorstellen kann und zu Preisen die in Deutschland nicht denkbar sind.

Nach unserem Einkauf sind wir wieder zurück auf unseren KOA Campground wo wir noch zwei Stunden den Pool genossen.

Am Abend ging es dann in Richtung „Hotel Mirage“ zum Buffet essen. Im Preis von den $24 Dollar sind nichtalkoholische Getränke mit eingeschlossen. „Essen und Trinken so viel man möchte!“ und das in einer Super Atmosphäre. Man findet dort sämtliche Küchen der Welt und Ihre Spezialitäten. Daher, die Auswahl fällt einem richtig schwer. Am späten Abend hatten wir dann noch einmal das Nachtleben von Las Vegas genossen, allerdings kamen wir uns nach dem Abendessen vor wie Obelix persönlich.

17.09.2004

Heute war Stadtbesichtigung bei Tageslicht angesagt. Nachdem wir ja am 16.09.2004 am Abend die Stadt noch genossen hatten, und bei uns der Eindruck entstand, wir sind gerade zwei Jahre alt und sehen zum ersten Mal einen leuchtenden Christbaum, konnten wir die Stadt am Tage etwas ruhiger angehen. Las Vegas ist die größte Energievernichtungsmaschine, womöglich auf der ganzen Welt, was wir je gesehen haben. Man „kühlt sogar die Luft“. Immer wieder stehen Ventilatoren im freien und versprühen eine etwas angenehme Kälte.

Las Vegas
Las Vegas

Unser Weg führte uns ins „Mirage Hotel“, die Arbeitsstätte von Siegfried und Roy. Das Hotel glänzte im inneren mit Marmor und botanischem Garten. Nach einer kurzen Besichtigung hatten wir uns entschlossen am Abend hier für $24 pro Person Buffet, essen zu gehen.

Jetzt wollten wir aber erst einmal ein bisschen shoppen und zwar im Factory Outlat. Wir nahmen die Buslinie „301“ bis zum Airport und sind dort umgestiegen in den „303“ der uns direkt vor die Tore des Einkaufscenter fuhr. Ticket kostet übrigens $5 pro Person und ist 24h gültig in allen Linien. Das Factory Outlet ist für alle Jeans Freunde ein Muss. Alle Markenjeans die man sich vorstellen kann und zu Preisen die in Deutschland nicht denkbar sind.

Nach unserem Einkauf sind wir wieder zurück auf unseren KOA Campground wo wir noch zwei Stunden den Pool genossen.

Am Abend ging es dann in Richtung „Hotel Mirage“ zum Buffet essen. Im Preis von den $24 Dollar sind nichtalkoholische Getränke mit eingeschlossen. „Essen und Trinken so viel man möchte!“ und das in einer Super Atmosphäre. Man findet dort sämtliche Küchen der Welt und Ihre Spezialitäten. Daher, die Auswahl fällt einem richtig schwer. Am späten Abend hatten wir dann noch einmal das Nachtleben von Las Vegas genossen, allerdings kamen wir uns nach dem Abendessen vor wie Obelix persönlich.

18.09.2004

Auf der Interstate 15 ging es weiter in Richtung Norden zum „Zion N.P.“ den wir um die Mittagszeit erreichten. Das Visitor – Center lag gleich hinter der Einfahrt zum Park. Am „Main-Gate“ wurden wir gefragt ob wir die Ausfahrt in Richtung „Bryce Canyon“ nehmen möchten. Wir hatten dies bestätigt und die $10 für die Durchfahrt gleich bezahlt.

Im Zion N.P. hatten wir den Shuttle genommen und den Rundkurs per Shuttle gewählt. Allerdings sieht man den Zion N.P. in seiner vollen Pracht wenn wen man einige Wandertouren vornimmt. Auf dies hatten wir allerdings verzichtet. Nach ca. 2 Stunden haben den Zion N.P. wieder verlassen und sind in Richtung Bryce Canyon weitergefahren. Die Durchfahrt durch den Tunnel, hatte ich vorher schon einmal erwähnt, zeigte sich doch nicht so schwierig wie wir gedacht hatten. Der Tunnel ist 1,6 Meilen lang und der höchste Punkt liegt bei 13 feet. Unser RV hatte eine gesamte Höhe von 12 feet. Daher mussten wir den Tunnel genau in der Mitte passieren. Dies stellte allerdings kein Problem dar, da die Ranger die Straße immer wieder nur in eine Richtung freigaben. Am späten Nachmittag haben wir dann auf dem Campground „Ruby’s RV Park“ unser Quartier bezogen. Allerdings zog jetzt ein Gewitter auf und wir wussten nicht wie sich der nächste Tag präsentierte.

19.09.2004

Tja, der Tag begann mit viel Regen und tief liegenden Wolken. Auf Grund der Wetterlage hatten wir uns entschlossen den Bryce Canyon nicht zu besichtigen sondern den direkten Weg nach Monument Valley vorzunehmen. Der Weg führte uns über die Highway 89 über Kanab nach Page, wo wir die 98 bis zur 160 nach Kayenta fuhren. Kayenta brachte uns schon den ersten Eindruck, das es sich hier um Indianer Gebiet handeln muss. Bei der Betrachtung der Leute war dies auch nicht schwer zu erahnen. Schließlich befanden wir uns auch im „Navajo Reservat“. Monument Valley befindet sich ganz allein im Besitz der Navajos und wird auch von diesen verwaltet. Eintritt zu Monument Valley $5 pro Person.

Monument Valley

Leider hatte der Wettergott auch hier kein erbarmen mit uns. Wir konnten Monument Valley nur kurz regenfrei anschauen. Allerdings wenn man davor steht, hat man das Gefühl man betrachtet ein Gemälde. Und man fängt an sich zu erinnern in welchen Western man dieses Bild schon oft gesehen hatte.

Natürlich wurde auch in diesen Valley „Forest Gump“ gedreht. Von hier aus hatten wir uns entschlossen, aufgrund der schlechten Wetterlage, den direkten Weg zum Grand Canyon vorzunehmen.

20.09.2004

Heute Morgen war es ziemlich windig und kalt auf unserem Campground am Eingang vom Grand Canyon. Der staatliche Campground „Desert View“ lag sehr ruhig in einem kleinen Waldstück. Die Kosten für die Übernachtung $10 die Nacht. Als wir den Campground verlassen hatten, konnten wir nach ca. 10 Minuten vom Fahrzeug sehen, was uns als Anblick erwarten würde. Am „View-Point“ in der Nähe des Visitor-Center, lag er in voller Pracht und mit einem gigantischen Ausmaß vor uns. Der „Grand Canyon“. Man kennt den Canyon vom Fernsehen und von vielen Bildern, aber wenn man ihn live erlebt bleibt einem doch mal die Spucke (Speichel) weg.

Wir haben uns auf einem Punkt befunden der ca. 2400 Meter hoch war. Man konnte die Tiefe nur ahnen. Der Colorado River lag ganz ruhig in seinem Flussbett. Nach 3 Stunden Aufenthalt sind wir weiter in Richtung San Diego. Natürlich hatten wir zwischendurch noch den einen oder anderen halt.

Unser Weg führte uns über die „89“ in Richtung Flagstaff weiter nach Phönix und von dort in Richtung San Diego.

Kurz nach Phönix auf der Interstate, mitten in der Wüste, gab es plötzlich ein lautes Geräusch an unserem Wohnmobil. Als wir angehalten hatten und das Wohnmobil untersucht hatten, mußten wir feststellen dass sich ein Abschirmblech zum Propantank gelöst und Bodenkontakt hatte. Nachdem wir das Blech auch noch vom letzten Schweißpunkt entfernt hatten und das Belch in einem Ablagefach am Wohnmobil verstauten ging es mit hohen Tempo in Richtung San Diego weiter. Hier entpuppte sich unser RV als richtiger „Säufer“. Der 8.0 Liter Sauger Motor zog doch glatt 28 Liter auf 100 km in sich hinein. Daher mussten wir unterwegs noch einmal Tanken. San Diego erreichten wir gegen 22.00 Uhr. Der KOA Campground hatte allerdings schon geschlossen.

21.09.2004

Für den heutigen Tag hatten wir uns nicht viel vorgenommen. Wäsche waschen war angesagt.

22.09.2004

Nach dem Frühstück ging es nach San Diego. Zuerst in Richtung Hafen danach in Richtung „Sea World“. Als wir am Hafen, Harbor Drive, angelangt waren hatten wir ein Problem der Parkplatz suche. Viele Parkplätze waren für unser RV nicht geeignet oder uns wurde die Einfahrt verwahrt. Am Ende des Fischmarktes konnten wir unser RV auf einem bezahlten Parkplatz endlich abstellen. Na, ja $1 für 20 Minuten kann sich ja gerade noch sehen lassen.

Wir gingen direkt an der Strandpromenade entlang und wollten einen eingelaufenen Luxusliner einmal näher betrachten, als wir plötzlich vor uns einen Flugzeugträger der US-Navy sahen. Bei näherer Betrachtung stellten wir fest, dass es sich um die „MS Midway“ handelte und ein Museumsschiff war. Wir haben das Schiff natürlich besichtigt, wann kommt man schon einmal auf einen Flugzeugträger! Eintritt $13 pro Person.

Nach 3 Stunden hatten wir unsere Hafentour fortgesetzt und gegen 13.00 Uhr den Weg in Richtung „Sea World“ eingeschlagen.

Der Eintritt in „Sea World“ beträgt pro Person (Erwachsene) $47,95. Das entspricht ungefähr einem Freizeitpark, wie „Rust“ oder „Hasloch in der Pfalz“, in Deutschland. Ob die Attraktionen allerdings auch zu vergleichen sind, konnten wir schwer beurteilen.

Von San Diego selber gibt es nicht viel zu berichten. Natürlich gibt es lange Strände die zum Baden einladen, allerdings machte die Stadt nicht gerade einen positiven Eindruck auf uns. Die Leute waren nicht gerade freundlich, eher genervt und nicht vertrauenswürdig. Bei uns kam auf jedenfalls nicht gerade die Stimmung auf San Diego Downtown zu besuchen. Allerderdings möchten wir darauf hinweisen, dass dies unser persönlicher Eindruck war. Mit Sicherheit hat auch diese Stadt Ihre Reize, das muss allerdings jeder selbst beurteilen.

23.09.2004

Heute ging es los in Richtung L.A. Den KOA Campground den wir uns ausgesucht hatten lag ungefähr 35 Meilen vor der Stadt. Gegen 11.00 Uhr hatten wir den KOA in L.A. erreicht, genauer gesagt in Fairplex. Der KOA lag neben einem Freizeitpark und daher ahnten wir schon das die Plätze mit Sicherheit etwas ausgebucht sein könnten. Als wir im Office nach einem Platz fragten, kam uns nur ein Kopfschütteln entgegen. Auf die Frage von uns, wo ein nächster Campingplatz sei, wurde uns eine Wegbeschreibung zum Campground „Fast Shore Recreational Vehicle Park“ in die Hand gedrückt. Nach ca. 2 Meilen waren wir an dem Campground angekommen. Im Office kam dann wieder großes zittern. Aber die freundliche Lady beruhigte uns. Wir hatten für 3 Tage einen Platz. Und was für einen……

Der Campground lag auf einem Berg mit Blick auf einem Lake und Sonnenuntergang über L.A. Die Web-Adresse habe ich in den Camping-Guide eingestellt. Dieser Campingplatz ist zu empfehlen wenn man den ganzen Tag das Leben der Großstadt um sich hat und abends die Ruhe genießen möchte. ( Bilder im Großformat im Album). Ach ja, hatte ich fast vergessen, der Platz kostete regulär $40 pro Tag aber man hat uns immerhin 10% Discount gewährt ohne groß zu verhandeln. – Klasse -.
Unser Stellplatz war allerdings noch nicht geräumt und somit hatten wir uns entschlossen noch einen kleinen Trip an den Strand von Malibu, mit Badeaufenthalt, durchzuführen. In Malibu angelangt kam die Ernüchterung. $30 Parkgebühr am Strand für ein RV…. Da haben wir lieber den Strand von der Ferne betrachtet. Der Rückweg führte uns über Beverly Hills an den genialen Villen vorbei zurück zu unserem Campground. Den Abend haben wir voll mit dem Sonnenuntergang genossen.

24.09.2004

Um 9.00 Uhr wurde unser RV abgedockt und es ging über die Interstate 210 nach L.A. zu den „Universal Studios“. Die Anfahrt ging relativ schnell. Angekommen an der Ausfahrt „Universal City“ brachte uns gleich das erste Problem, „Wo parken?“ Kein Hinweis auf einen Parkplatz zu den Universal Studios. Wir stellten unser RV auf einen „Park and Ride“ Parkplatz ab, kostenlos. Na, ja ein bisschen unwohl wahr es uns schon. Am Eingang der Studios angekommen haben wir einen Officer gefragt ob es nicht hier einen Parkplatz für RV gibt, natürlich gab es hier einen Parkplatz für RV. Also zurück, Fahrzeug geholt und wohlbehütet eingeparkt. Kosten $11 Dollar. Wie so alles in der USA ist alles etwas „big’er“ so auch der Eingang zu den Universal-Studios.

In Universal City gab es alles was das (Amerikanische)Herz begehrt. Souvenirs, Kleidung Fastfood, Show, Action usw…., alles was unter dem Motto Stand „you have fun“. Was uns natürlich wichtig erschien, war der Besuch im „Hard-Rock-Cafe“

Hard Rock Cafe L.A.
Hard Rock Cafe L.A.

Nach einem Aufenthalt in Universal City ging es dann zur Studio – Besichtigungstour. Der Eintritt hierfür locker mal $47,95 pro Person.

Als erstes hatten wir uns im inneren Bereich der Studios noch einmal umgeschaut. Auch hier sind Attraktionen wie „Juresic Park“ oder „Die Mumie“ nur als kleiner Ausschnitt genannt, Anziehungspunkt vieler Vorführungen und Shows.

Interessant war die Studio-Rundfahrt. Hier erfährt man wie „Der weise Hai“, „Erdbeben“ oder sonstige Filme gedreht wurden. Natürlich mit „Aktion“.

Nach ca. 5 Stunden Aufenthalt hatten wir uns entschlossen den Hollywood Blv. noch zu besuchen. Wir fragten in einem Bekleidungsgeschäft, wie man am schnellsten dahin kommt. Es wurde uns empfohlen die U-Bahn zu nehmen. Gesagt getan. Vor der Universal Studios war auch die Haltestelle. Wir fuhren eine Haltestelle weiter und waren mitten auf dem Boulevard.

Hier herrscht das Leben von Gauklern, Animateuren und sonstigen Geldsuchenden Personen. Es ist trotzdem toll, da zu stehen wo sich einst Stars aus Film, Show und Musikgeschäft die Hand gaben. Am späten Abend ging es dann wieder zurück mit der U-Bahn zu den Studios, wo wir unser RV geparkt hatten und von dort weiter zu unserem Campground außerhalb von L.A.

25.09.2004

Heute war relaxen angesagt. Wir haben den ganzen Tag am Lake verbracht und die Ruhe genossen. Am Abend wurde uns wieder ein schöner Sonnenuntergang beschert.

26.09.2004

Um 8.00 Uhr ging es in Richtung Norden auf der Interstate 10 weiter nach Santa Barbara. Nach 3h hatten wir den Strand von Santa Barbara erreicht. Als wir einen geeigneten Parkplatz gefunden hatten, kam uns gleich beim Aussteigen ein etwas kühler Wind entgegen. Dieser Wind hatte nicht gerade zum Baden eingeladen. Das Wasser war auch nicht gerade warm. Nach 2 Stunden Strandspaziergang sind wir weiter auf der 101 bis nach „San Luis Obisopo“ Dort hatten wir uns entschlossen die Küstenstraße „Freeway Nr. 1“ zu nehmen um den Pazifik noch etwas zu genießen. Allerdings je weiter wir uns der Küste nährten zogen Wolken auf. An der Küste angelangt, war vom Pazifik nichts zu sehen außer Nebel.

Etwas gefrustet sind wir die Küstenstraße weitergefahren und haben uns einen Campground gesucht. Gegen 16.00 Uhr hatten wir einen staatlichen Campingplatz gefunden. Als wir noch etwas Holz zum Grillen sammelten, zog der Nebel auf und der Pazifik lag plötzlich wie ein blauer Teppich vor uns.

27.09.2004

Wir fuhren die Küstenstraße weiter in Richtung San Francisco wo wir direkt den Campingplatz „Candelstick“ ansteuerten. Der Campingplatz „Candelstick“ liegt vor der Stadt am 3 Com Park und bietet für $10 pro Person ein Shuttle-Service für die Innenstadt. Als wir am Candelstick ankamen und unser RV plaziert hatten ging es mit dem Shuttle gleich Richtung Innenstadt weiter. Dort angekommen sind wir zu Fuß direkt zum „Pier 39“.

„Pier 39“ liegt an der Fisherman’s Wharf und ist so ziemlich der touristische Höhepunkt der Stadt. Hier hat man die Möglichkeit Schiffstouren nach Alcatraz oder eine Bay-Tour zu unternehmen. Auch Angelfreunde kommen voll auf Ihre Kosten. Angeltörns mit Fischfang-Garantie. Weiterhin befinden sich sehr viele Seafood Lokale an der Pier und an der ganzen Straßen Meile wo es frischen Fisch in allen Sorten im Überfluss gibt.

Weitere Fotos von San Francisco sind in unserem Album aufgeführt.

Weitere Attraktionen sind die „Golden Gate Bridge“, wenn nicht gerade im Nebel versunken, „Alcatraz“, „Cable Cars“ und „China-Town“.

San Francisco
San Francisco

Die Cable-Cars erweisen sich als eine starke Touristenattraktion. Eine Fahrt, einfach, kostet $3 pro Person. Allerdings muss man eine Wartezeit von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen. China Town ist eine Handelsmeile die mit Souvenirläden, Fastfood und Restaurants übersäht ist. Man muss allerdings schon einen guten Magen haben wenn man sich für ein Dinner in Chinatown entscheidet, denn die Hygienischen Verhältnisse sind nicht gerade vom feinsten.

Der Financel Distric überwiegt mit seinen Hochhäusern wie ein Asphalt-Ghetto. Hier befinden sich hauptsächlich Banken aber auch kleinere Geschäfte. Eine weitere Einkaufsmeile ist der Union Square. Hier hat man die Möglichkeit in aller Ruhe zu shoppen.

Gegen 18.00 Uhr sind wir wieder zurück zu unserem vereinbarten Abholstandort. Von da ging es zurück zum Candlestick.

28.09.2004

Heute ging es in Richtung Livermore weiter zu unseren letzten Campinglatz vor der RV- Abgabe am nächsten Tag. Dort hatten wir uns und das RV für die Übergabe am nächsten Tag vorbereitet.

29.09.2004

Gegen 10.00 Uhr erreichten wir „El Monte“ in Dublin. Die Abnahme des Fahrzeuges ging relativ schnell von statten. Aufgrund dessen dass wir ein paar kleinere Probleme mit dem Fahrzeug hatten wurde uns zugesichert, uns in das Hotel zu fahren dass wir für die letzte Übernachtung gewählt hatten.

30.09.2004

Den Vormittag haben wir noch einmal am Fisherman’s Wharf verbracht bis wir dann am Nachmittag den Weg in Richtung Flughafen einschlugen. Unser Rückflug war um 21.25 Uhr Ortszeit in Richtung München.

Fazit:

Wir würden diese Reise jederzeit wieder in der gleichen Abfolge durchführen. Allerdings mehr Zeit für die Nationalparks investieren und die Städte an einem Tag abhandeln. Wer Lärm, Hektik, Partys und „FUN“ sucht kommt in den Städten voll auf seine Kosten. Ruhiger geht es in den N.P. zu, dass muß allerdings jeder für sich entscheiden.

Natürlich haben wir weitaus mehr erlebt und gesehen als hier dargestellt. Diese Seiten wurden für all diejenigen erstellt, die in der nächsten Zeit einen Trip durch den Westen der USA geplant haben und die Vorfreude weiter zu vergrößern möchten. Und natürlich für Betrachter die den Traum vom „American way of live“ noch etwas vertiefen möchten.

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